Wir leben im permanenten Informationsstress. Täglich müssen wir
entscheiden, ob uns eine Information, ganz gleich, woher sie kommt,
nützt oder schadet. Wir vermuten dauernd Betrug, Übervorteilung und
Nepp. Welche Rolle spielt heutzutage das Gerücht, die Information
vom Hörensagen, die nicht bewiesene Behauptung? Viele Medien leben
genau davon. Neuerdings benutzen auch Nobelpreisträger ihren Namen
dafür.
Am 21.12.2012 geht die Welt unter, Unsinn oder Warnung?
Ich meine wir befinden uns IMMER im Vorfeld irgendeiner Revolution.
Manchmal habe ich den Eindruck, derzeit läuft gerade eine "negative Kulturrevolution", will sagen: die Dummheit und Unkultur greifen um sich und besetzen immer mehr Felder. Geistlosigkeit macht sich breit.
Die Rotstiftpolitik seitens unserer Obrigkeiten noch gar nicht eingerechnet.
... die gerüchte um den euro, werden wohl wahr werden. um gerüchte zu beflügeln, kann man auch schweigen- sie nicht dementieren.
sparzwänge beim mdr haben schon einiges verschwinden lassen (programm). nachfrage zwecklos- es wird geschwiegen - gerüchte werden genährt.
fazit: das gerücht gehört zum leben, wie das brot- denn sonst würden wir doch alle einschlafen.
gerüchte sind auch tödlich- falsche beschuldigungen - ergo. schön vorsichtig sein, die sonne bringt es an den tag. lg
....und im Vorfeld welcher Revolution befinden wir uns jetzt? (...nur damit wir uns ein wenig darauf einrichten können angesichts der Gerüchte um "banale aber existentielle Dinge", die uns derzeit beschäftigen......? ;-)
Im Vorfeld der französischen Revolution spielten „Gerüchte“ eine tragende Rolle. Ausformuliert und weitergetragen im Rahmen der „Stillen Post“ trafen die Gerüchte auf eine „erregte Masse“. Es ging um banale aber existenzielle Dinge wie z.B. Brot, was verteuert, zurückgehalten oder irgendwo gehortet wird u.a. Wie beim Wasserkochen kommt es zu Reaktionen „gegen die Schwerkraft“, also Handlungen, die unvorhersehbar und eruptiv erfolgen. Diese Handlungen wiederum schaffen eine Situation, wie sie vorher nicht bestand.
Vergleichbar mit einem Drogenkonsumenten, der, auch wenn er die Droge nicht mehr konsumiert, nicht mehr den Zustand erreicht, den er vor der Einnahme der Droge hatte.
Nein, ghic, es ist eine Tatsache. Der Zweifler ist der der erste, der glaubt.
@almaviva
das ist aber ein Gerücht, geben Sie es zu!
Gottlob ist übermorgen Samstag, und die mF-Redaktion macht eine spannende, informationsreiche und musikalisch unterhaltsame Sendung!
Risotto, risotto, risotto............. ridicolo, ridicolo!!!
(Das haben doch mit Sicherheit alle verstanden........oder?) :-))))
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(....aber das war doch nur ein Gerücht - auf italienisch, wenn ich nicht irre.....)
Piano piano terra terra, sottovoce sibillando, va scorrendo, va ronzando, nelle orecchie della gente s'introduce destramente, e le teste ed i cervelli fa stordire e fa gonfiar.
*Rimapu: das ist ja gut, sehr aussagekräftig, die französische Sprache.
per Signor *Caulfield : http://www.youtube.com/watch?v=dhL1nLuXN4o&...
Interessant finde ich, dass Gerücht auf Französisch on-dit heißt: Ein Gerücht = ein Man-sagt
La calunnia è un venticello, una auretta assai gentile, che sensible, sottile, leggermente, dolcemente incomincia, incomincia a sussurrar.
...übrigens, man munkelt, Gauck will so lange BP bleiben, bis die Welt untergeht. Im BP-Amt rätselt man, was er danach macht. Aber die 200Mille will er auch haben. Sagt man.
Ich bin sicher, die Redaktion hat das mF nur deswegen ins Leben gerufen, damit sie Ideen der Mitglieder umsetzen kann. Neben Personalkosten spart sie auch noch das Nachdenken.
Zu einem Betrug im juristischen Sinne gehört u.a. eine Täuschungshandlung(mag im Streuen eines Gerüchtes zu sehen sein) daraus folgend eine Irrtumserregung (mag vorliegen) und eine Vermögensverfügung, (die aufgrund der Irrtumserregung erfolgt). Die sehe ich primär bei dem Gerücht nicht, bzw. wer aufgrund einer unbewiesenen Behauptung eine Vermögensverfügung trifft, hat selbst schuld - in Anspielung auf die Finanzhaie.
Also wäre dieser Begriff für mich nicht vordergründig einschlägig.
hinter gerüchten vermute ich nicht dauernd betrug. warum auch? auch keine übervorteilung und keinen nepp. gerüchte sind schlicht informationen bar jeder grundlage.
auch entscheide ich nicht jeden tag, ob mir eine information nützt, oder schadet. es nützt, oder schadet mir nicht, wenn kolportiert wird, dass der fussballspieler müller von bayern münchen den verein verlassen wird.
ob tatsächlich medien davon leben, mag ich nicht zu beurteilen, droht doch die unterlassungsklage.
es gibt aber noch die *wandermärchen*. die sind heftiger als gerüchte.
da wacht ein mann, alternativ eine frau auf einer parkbank auf und ihr fehlt eine niere. sauber operiert.
es gibt die geschichte vom kugelschreiber geeignet für die schwerelosigkeit in der raumfahrt, welche von den u.s.a für viel teueres geld entwickelt wurde, die russen aber alternativ den herkömmlichen bleistift benutzen. von solchen geschichten gibt es viele.
gerüchte haben sehr wenig einfluss auf mein leben, sie regen bei interesse an.
die frage ist nicht, ob sie notwendig, oder überflüssig sind. die frage ist meiner meinung nach:
warum gibt es sie?
Die Unterschiede zwischen Gerücht, Täuschung, Intrige. Manipulation und Lüge sind sicher fließend, und wenn der Volksmund möchte, dass ein Quäntchen Wahrheit immer dabei sei, so kann ich dies auch als Freibrief und Legitimation für das Weiterverbreiten von Gerüchten, Klatsch und Tratsch sehen.
Bleibt auch die Frage, welcher Nobelpreisträger gemeint ist. Eine Meinung zu haben und sei sie noch so unpopulär hat für mich nichts mit Gerüchten zu tun.
Die Beispiele aus der Tierfwelt sind reine Biologie, Überlebensstrategie,, Instinkt. Der Mensch hat sich dank seiner Fähigkeit zu denken, aus dem Tierreich hervorgehoben.
(Wenn das mal kein Gerücht ist :-) )
Doch wie sehr wir mit bedachtem Lügen, Manipulieren, Betrügen, Intrigen und weniger bedachten Notlügen und Gerüchten das Zusammenleben erschweren, gar gefährden, das zeugt für mich davon, dass es uns schwer fällt mit Wahrheit oder Ehrlichkeit umzugehen. Insofern bleibe ich bei meiner Vision von einer Welt ohne Lügen und Gerüchten. ... Und wenn der Wetterbericht falsch vorher sagt, kann ich daran auch nicht unbedingt etwas positives erkennen.
Was alltägliche Geschehenisse und Tatsachen wie Gerüchte sind, muss mir nicht gefallen, muss ich auch nicht schönreden, es sei ich nutze und profitiere reichlich davon.
Desweiteren müßte geklärt werden:
Glaube ich ein Gerücht, hinterfrage ich es...
Fühle ich mich getäuscht oder betrogen oder ist es vielleicht akzeptabel, wenn ich die Gründe hierfür kenne und sie mit meinem eigenen Wertesystem vergleiche.
Lasse ich mich in einer Intrige integrieren oder verlasse ich das Spielfeld und nehme den Intriganten somit den Wind aus den Segeln...
Es ist ja immer eine persönliche Stellungnahme, erfolgend aufgrund lebenslang gemachter Erfahrungen, wie Kommunikation und Reflektion stattfindet.
Und vor allem kommt es auch auf die Position des Einzelnen an: Welche Spielfigur bin ich genau in diesem Spiel?
Eventuell muß auch erstmal beleuchtet werden, wo die Unterschiede zwischen Gerücht, Täuschung, Intrige und Betrug liegen. Die Beispiele aus der Natur, welche Hans anführt, scheinen mir durchweg Täuschungen zu sein.
Um die genaue Definition von Betrug würde ich yvokiwi bitten.
Ein Börsianer, welcher ziel- und zeitgenau das Gerücht streut, dass z. B. die Pkw-Maud nun doch eingeführt wird, und dieses Gerücht zwei Stunden später dementiert, hat mit Sicherheit im Hochgeschwindigkeits-Computerhandel in den zwei Stunden einen Haufen Geld gemacht.
Was die Intrige angeht, so verweise ich auf den Roman "Joseph Fouché" (Stefan Zweig).
Ein positiv zu bewertendes Gerücht? Nichts einfacher als das: Der Wetterbericht!
Wie man sieht, ist dieses Thema sehr diffizil, an dieser Stelle auch ein Dank an unseren Lieblingssender!
@almaviva
Ich unterstelle der Finanzwelt nicht, dass sie ausschließlich mit Gerüchten arbeitet. Vielleicht existiert auch dort ein Quäntchen Hirn, wenn ich auch niemandem aus dieser Welt über den Weg traue.
Inwiefern meine beispielhafte Aufzählung naiv sein mag, erschließt sich mir aus dem Beispiel Finanzwelt nicht und inwiefern es positive Auswirkungen haben mag, ebenfalls nicht, denn wenn eine Firma marode ist, unwirtschaftlich geführt wurde etc, wird kein Gerücht der Welt sie am Leben erhalten und es wird sie auch keiner kaufen wollen, so bedauerlich dass für die Mitarbeiter ist.
Ich stimme der Auffassung von @yvokiwi zu, mir fällt auch kein Beispiel für ein positiv zu bewertendes Gerücht ein.
Wobei eine Fehlinformation für mich noch lange kein Gerücht ist, sondern dieses erst durch dessen mehrfache oder fortlaufende Verbreitung entsteht.
Insofern zeigen die Beispiele von @Hans aus der Tierwelt eher Täuschung als Gerücht.
Was hier mehr oder weniger kompetent diskutiert wird und im übertragenen Sinne gemeint ist, wird in der Tierwelt schon lange tagtäglich praktiziert: ein Tier (z. B. ein Schmetterlingsweibchen) sondert Duftstoffe ab, die eine Information enthalten (z.B.: ich bin kopulationsbereit). Korrekt versteht diese Duftnachricht nur irgendwo in der Welt, wer dafür die richtigen Rezeptoren (Antenne) hat (hier also die Männchen derselben Schmetterlingsart). Andere Tiere nehmen diese Nachricht gar nicht wahr oder verstehen die darin enthaltenen Nachricht nicht. Gelegentlich gibt es aber Tiere, die diese Duftnachricht auch absenden können, aber was völlig anderes im Sinn haben. Sie locken damit die hoffnungsvollen Schmetterlingsmännchen an – und fressen sie dann. Der lockendende Weibchenduft war also ein Gerücht. Oder: Käfer oder Raupen schmuggeln sich schon mal in gut überwachte Insektenstaaten ein, indem sie Duftsprache und Bewegungen ihrer unfreiwilligen Gastgeber nachahmen, das Gerücht verbreiten, sie gehörten dazu und dann erfolgreich auf Kosten der Staatsmitglieder schmarotzen. Oder: Im Herbst wachsen den Hirschen mächtige Geweihe, brüllen laut und riechen streng (ja, ich meine wirklich nur die Hirsche), um konkurrierenden Männchen ihre Stärke zu signalisieren. Mancher lässt sich aber nicht vom vermeintlichen Platzhirsch beeindrucken und fordert zum richtigen Kampf. Bluffen, täuschen , tricksen, Falschinformationen streuen, in der Tierwelt hat sich so etwas bestens zur persönlichen Vorteilnahme bewährt. Kein Wunder also, dass wir Menschen es eifrig genauso tun, ja durchaus dabei noch perfider sein können
Es ist schwierig, die Auslöser für gewisse Ereignisse der jüngeren Geschichte an dem einen oder anderen Gerücht festzumachen, ich hoffe, das künftige Generationen da klarer sehen.
Ein Gerücht ist nicht unbedingt eine Lüge, immerhin enthält jedes Gerücht, so will es der Volksmund, ein Quäntchen Wahrheit!
Mir ging es nicht um Ignoranz, dazu sind viele Gerüchte viel zu gefährlich und politisch brisant. Schließlich war ein Gerücht, so würde ich es jedenfalls sehen, Auslöser der 2.WK?
Mir geht es um die Vision, mit weniger Lügen, Gerüchten, ... die Welt friedlicher zu gestalten.
nun, virginia_woolf, wir alle sind gespannt auf eine spannende Sendung.
Man kann immer aus seinem Schrebergarten heraus argumentieren, nur ist eben Ignoranz keine Lösung.
http://derstandard.at/1338558530180/Krisenbekae...
@almaviva, dies scheint schon die Bestätigung - ganz aktuell.
... notwendig oder überflüssig?
Ich wünschte, sie wären völlig überflüssig, notwendig sollten sie nicht sein. Das Gerücht schwebt stets zwischen harter Manipulation, Verleumdung, Rufmord, hilfloser Notlüge, Vision oder einfach nur Klatsch und Tratsch. In den wenigsten Fällen dürften sie wirklich hilfreich sein - siehe "Jakob, der Lügner"
Liebe yvokiwi,
Sehr ungern unterstelle ich Ihnen Naivität, aber meinen Sie nicht auch, dass die heutige, derzeitige Finanzwelt einzig und allein vom Gerücht lebt?
Hätte jemand, an dem entscheidenden Terminal, vor sechs Monaten gesagt, Schlecker geht pleite...
Wären die 13.000 Frauen dann arbeitslos?
Ein Gerücht ist etwas Unbewiesenes, das in die Welt gesetzt wird,
- um sich wichtig zu machen
- um andere lächerlich zu machen
- um anderen zu schaden
- um andere einer Lüge zu überführen
Bei alledem fällt mir kein positiver Aspekt ein, für die Gerüchteküche. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich gewohnt bin, mit Belegen zu arbeiten.
Hallo Community,
Ich habe mir gerade alle Kommentare durchgelesen. Wissenschaftliche Hintergründe und eigene Meinungen zeigen ein weites Feld an Möglichkeiten der Meinungsfindung. Jeder hat seine eigene Meinung zu Gerüchten, auch ob sie „notwendig“ oder „überflüssig“ sind. Und ich bin mir sicher, dass jeder sehr unterschiedlich darauf reagiert. Ich habe für meinen Teil hierzu, vor einiger Zeit auch eine Meinung gebildet. Der Auslöser für diese Meinungsbildung war, als ich von mir selbst Gerüchte erfuhr und völlig verwundert feststellen musste, was so alles in der Welt so umherschwirrt.
Was sind für mich Gerüchte? Es sind Informationen, die mir zugetragen werden, die ich zum einen nicht kenne, die ich nicht bestätigen oder wiederlegen kann und wo ich die Korrektheit nicht gleich überprüfen kann. Ergo halte ich diese Information für ein Gerücht, für eine Vermutung.
Es kommt hierbei auch auf den Umstand an, wie mich diese Information erreicht. Ist es eine Quelle, die mir als vertrauenswürdig erscheint, oder ist es eine Quelle, der ich nicht vertraue.
Beispiel: Meinen alten Mathelehrer glaube ich schon, dass er mir im Unterricht die Wahrheit erzählt. Die Bestätigung habe ich jeden Tag, wenn ich etwas ausrechnen muss. Dagegen unterstelle ich den herzallerliebsten Damen und Herren im Treppenhaus, dass sie Ihre Informationen eher nicht aus erster Hand. Geschweige wissenschaftlich fundiert sind. Auch hier habe ich über die Jahre meine Bestätigung bekommen.
Es kommt immer darauf an, was man selbst aus dem Gerücht macht. Macht man es für einen selbst zu Wahrheit, oder macht man es nicht.
Aus meiner Sicht kann man nicht sagen ob die Gerüchte überflüssig oder notwendig sind. Man kann nur feststellen ob sie für einen selbst gut oder schlecht ist. Gerüchte können schaffen, aber auch zerstören. Sie können Hoffnung geben aber auch vernichten. Sie haben immer für zwei Seiten gesorgt.
Wer aber mit einer gewissen Skepsis den Gerüchten begegnet, wird sicher das richtige für sich feststellen.
Medien und Gerüchte. Nun, hier kann ich nur sagen, das die „sauren Gurkenzeit“ die schönste Zeit für Gerüchte. So lange ein Gerücht nicht bestätigt ist, ist es ein Gerücht. Manch eine Aufdeckung in der Vergangen, hat de Wahrheit offenbart. Doch auch manches Gerücht sorgte zu Vorverurteilung die sich im Nachhinein als falsch offenbarte.
Gerüchte, sie sind Teil der Gesellschaft und das durch alle sozialen Schichten. Sie sind meist ein Teil der Wahrheit. Können aber auch Unwahrheiten transportieren. Doch sie sorgen auch dafür, dass Menschen sich austauschen, Informationen sammeln und ihre Meinung bilden.
Danke @yvokiwi für die Weitsicht und das Einfühlungsvermögen.
Genauso ist es, es bleibt eben kein harmloses Gerücht...
Wobei die Denunziation, Diffamierung und Rufmord in einem solchen Fall nicht weit sind.
Manch ein Mensch hat die schmerzliche Erfahrung machen müssen, was ein Gerücht (also eine unverbürgte Nachricht) für negative Folgen im sozialen Umfeld haben kann. Einer Flüsterpropaganda hinter dem Rücken kann man nicht entgegentreten.
.....und in diesem Zusammenhang wäre es sogar interessant, die eventuelle "Verwandtschaft" von "Gerücht" und "Notlüge" zu untersuchen.......
"Jakob der Lügner" ist ein gutes Beispiel dafür, dass ein Gerücht in einer konkreten Situation Gutes - in diesem Fall also Durchhaltevermögen und Hoffnung - bewirken kann. Diese Beispiele sind aber selten und für eine belletristische Fabel wohlgeeignet.........
Aber dieses Blatt finde ich interessanter. Also, musicandus, was meinst, Du, gibt es Gerüchte, die Gutes bewirken? Und wenn ja, sind sie dann in einer konkreten Situation schlicht notwendig?
bitte, @Rimapu, genau lesen!: Der Satz lautet "Gerücht ist Gerücht - gut oder böse!"
Wie ein Gerücht interpretiert oder für "gute" oder "böse" Zwecke instrumentalisiert wird, das steht auf einem anderen Blatt.
Gibt es, wie musicandus meint, wirklich keine guten Gerüchte?
"Gerüchte und Lügen sind Bruder und Schwester."
(Bantu)
Nehmen wir mal als Beispiel "Jakob, der Lügner. Ist nicht die Lüge / das Gerücht, Jakob besitzt ein Radio und hat so Informationen über den Vormarsch der Roten Armee so ein Beispiel? Diese Lüge / Gerücht wird zur lebensbestimmenden Hoffnung der Ghettobewohner.
Irgendwo in den Weiten des Netzes las ich, dass Zeitungen Gerüchte gestreut haben und danach korrekt berichtet hatten, um die Abschreiber irre zu führen und zu belegen, dass diese nicht selbst recherchieren, sondern "vergiftete Früchte essen." (Meine freie Assoziation zu fruit of the poisonous tree)
In Altenheimen werden Bewohner nachts mit dem Ruf: „Die Russen kommen“
zur Ruhe gebracht, ein Gerücht?
Sorry! Gerücht ist Gerücht - gut oder böse!
"Was geflüstert wird, wird am leichtesten geglaubt" soll Simone de Beauvoir gesagt haben.......
Ich vermute, gute Gerüchte können notwendig sein , böse Gerüchte dagegen überflüssig. Trotzdem:
Bös Gerücht nimmt immer zu;
Gut Gerücht kommt bald zur Ruh
(Freidank, 1225-1240)
Die Peinlichkeit meiner persönlichen Wahrnehmung besteht darin, dass ich zunächst jede Meldung der Printmedien (und auch diejenigen der Rundfunkmedien, die sich auf Printmedien verlassen) als Gerücht einstufe (die BILD sowieso, die fast diktatorisch und halluzinatorisch beschwörend vorschreibt, sich an ihr seine Meinung zu bilden)......
Ich warte gern Tage, Wochen, Monate, ja vielleicht Jahre (von letzteren bleiben nicht mehr viele...;-).....) bis sich schließlich einige Funken von Wahrheit herauskristallisieren..........
Ich habe Geduld! :-)
Wir sind immer wieder von der Themenvielfalt in der Community begeistert. Gerne greifen wir auch Gedanken oder Inhalte auf und lassen diese ins Radioprogramm einfließen [Und das ist kein Gerücht. ;-) ].
Die meinFIGARO-Redaktion hat sich entschlossen, das Thema "Gerüchte" in der meinFIGARO-Sendung am Samstag, 9. Juni 2012 etwas näher zu beleuchten.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Blogstarter almaviva aber auch an die vielen anderen Nutzer, die ihre klugen Ideen hier eingebracht haben. Diskutieren Sie fleißig weiter!
Was meinen Sie, warum gibt es überhaupt Gerüchte? Haben diese eine besondere soziale Funktion? Welchem Gerücht haben Sie - zu Unrecht - Glauben geschenkt? Und welches Gerücht hat Sie schmunzeln lassen?
Begeisterte Grüße vom meinFIGARO-Team
DAS GERÜCHT
Lang schon
versunken
der Kiesel
des Ursprungs.
Staubwirbelnd
zog ihn die Erde
weich in den Grund.
Fort längst
gelaufen,
der kindliche Werfer,
nicht darauf achtend,
was er erregt.
Kreisend konzentrisch
und stetig
sich weitend,
zeigt sich
die Wirkung
des flüchtigen Wurfs.
Ich mag Gerüchte, wenn man so richtig tratschen kann.
Gerüchte sind wie die Wahrheit, die hinter Glas gemalt, in tausend Scherben zerbrochen ist.
Jeder sucht sich die Scherbe heraus, die ihm am farbigsten erscheint..........
Danke @Lauramarie und @musicandus für die wissenschaftliche sowie literarische Hintergründung!
Das Thema ist so weitläufig wie interessant. So war's gedacht.
Eigentlich bin ich durch das eher ironisch gemeinte Thema "Irgendwie langweilig hier" von [annabolika] drauf gekommen, ich dachte mir, dass da mehr dahintersteckt.
Danke @alle für die bisherigen Beiträge.
Ein freundlicheres Wort für Gerücht ist der antike Begriff FAMA. In bewundernswert allegorischer Weise beschreibt Ovid dieses Phänomen in seinen "Metamorphosen":
http://www.gottwein.de/Lat/ov/met12de.php#Fama
Auch von hoch wissenschaftlicher Seite wird das "Gerüchte- Thema angegangen.
Und das ist k e i n Gerücht!!!
" Gerücht oder Vermutung. Die Kommunikation der Gerüchte" ( Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft in Verbindung mit dem Zentrum für Kulturwissenschaft)
Das Symposium fand im Oktober 2006 in Bonn statt.
Und es ging um 3 Punkte:
1. Medien und Rhetorik d. Gerüchts
2. Die Nachricht des Gerüchts und ihre Felder
3. Epidemische Ausbreitung , Kommunikation und Kontamination
hier ein Ausschnitt:
Immer wieder stand während der Vorträge und Diskussionen im Raum, ob und wie man des Gerüchts habhaft werden könnte, gerade weil in jedem Gerücht Momente des Entzugs enthalten sind. Der Entzug der Quelle, auf die man sich beruft, indem man kolportiert, 'was man gehört' habe, ist bereits die Grundfigur der überlieferten antiken 'Urszenen' der Gerüchtekommunikation. Es ist ein doppelter Entzug, der nicht nur Kolportagepraktiken, sondern auch die Bestimmung dessen, was ein Gerücht ist, betrifft. So zeigte der Vortrag von Dorothee Gall über die antike Begriffsgeschichte und Deutungen von griechischer "pheme" respektive römischer "fama", dass hier bereits zahlreiche Bedeutungsvarianten im Umlauf sind, die sich auf Reden, Gerede, Stimme, Klang, Wahrheit, göttliche und menschliche Botschaften und die darin inbegriffen, positiven wie negativen Bewertungen von pheme und fama beziehen. Diese vielschichtigen Begriffs- und Sinngeschichten speisen sich bis in die Gegenwart aus den Kontexten politischer, philosophischer, historiografischer und literarischer Herkunft und sozialer Praxis; pheme und fama durchdringen mündliche und schriftliche Formate, sie dienen heiliger, politischer und alltäglicher Kommunikation, sie repräsentieren allgemeine Rede und hängen mit exklusiver Arkankommunikation zusammen, sie betreffen Individuen und Kollektive, Krieg und Frieden.
So- das wollte ich noch zum Thema sagen ( lassen)!
[Ulrike13] meint sicher die "Figaro Art Session" im August in der Schönherrfabrik in Chemnitz.
Dort findet ein einwöchiger Kunst-Workshop statt. Falls es sich noch nicht herumgesprochen haben sollte, hier nochmal der Link:
http://meinfigaro.de/inhalte/64b3781cc6fcc7e3
Sehr gut wird das ausschließlich mündliche Weitergeben von Geschichte und Geschichten in Alex Haley's Buch "Roots" beschrieben. Der Held des Buches, ein afro-amerikanischer US-Bürger, nämlich Alex Haley, findet nach 150 Jahren seinen Stamm in Afrika wieder.
Der "Griot" des Stammes, verantwortlich für die Geschichtsübermittlung, beschreibt genau den Vorgang der Gefangennahme und Verschleppung sowie auch die Trauer des Stammes.
Eine ergreifende Szene: Nachdem klar ist, das der Besucher ein Ur-Ur-Ur-Enkel des Stammes ist, geben die Mütter ihre Kinder in seine Arme.
@Ulrike013 .. ich verstehe die botschaft nicht ..
bei facebook bin ich nicht .. und das treffen war schon ..
was hälst du von gerüchten und wie ent.deckst du sie ?
@-nikruschka- der geschichtserzähler war ein beruf. sie hatten litaneien die wortgetreu weitergegeben wurden, veränderungen waren verboten. es wurden jungs speziell ausgesucht und sie lernten diese geschichten der geschichtserzähler auswendig. und so wurden die überlieferungen weitergegeben, von generation zu generation.
dann gab es auch die geschichtenerzähler .. die die sagen und märchen erzählten, das heutige fernsehen und kino.
schön, dass du nochmal an den ursprung erinnerst ..
wie @Lauramarie weiter unten schon beschieb
Laut Duden- Auskunft
aus dem Niederdeutschen < mittelniederdeutsch geruchte, ursprünglich = Gerufe, Geschrei, zu ↑rufen
Facebook (was immer das auch heißen mag) hab ich noch nicht, glaube aber wenn doch, würde ein Rollkommando nicht weit sein ...
@rotlocke, @meyertomas und @almaviva ihr stimmt das schriftbild fast alleine ab, wie mögen erst eure facebook-seiten aussehen.
aber ich finde es gut^, wenn zum figaro Treffen ihr Euch noch vielseitiger austauschen könnt
Nein sicher nicht, einiges wird schon wenigstens so ähnlich gewesen sein...;))
Im Umkehrschluß - die Geschichte der Menschheit ein einziges Lügengespinst ?
Kleine Anmerkung: Es gab eine Zeit, vor vielen hundert Jahren, als die Zeitung noch nicht erfunden war und Telefon und Internet, Fernsehen noch nicht einmal in der Phantasie der Menschen angefangen hatten zu keimen, da sprach man sich Neuigkeiten nur von Mund zu Mund weiter...Es gab Boten und fahrende Sänger, Schauspieler, die die aktuellen Geschehnisse in ihre Stücken schrieben und sie von Ort zu Ort brachen...So brauchte eine Informattion mitunter viele Tage, wenn nicht Wochen, bis sie irgendwo ankam und war wahrscheinlich durch mehrfaches unkorrektes Weitererzählen auch nicht mehr ganz so wie ursprünglich.
Ein Gerücht eben...aber ganz und gar nicht überflüssig.
Auch Geschichte wurde so weitergegeben....ich vermute Mal, das meiste was in Geschichtsbüchern steht über Ereignisse dieser Zeit und Menschen die damals lebten sind mehr Gerüchte als Wahrheiten...
Nun gut, gegen solch eine Übermacht bin auch ich machtlos und erkläre mich mit der Argumentation von @rotelocke und @almaviva einverstanden. Jedoch nicht ohne beteuernd zu erklären, nicht der FLAME Virus in der "Community"-Kommentar oder im Gästebuch zu sein - nur vorbeugend erklärt - wenns auch diesbezüglich im "Goldfinger" des 0815-Bond kribbelt.
@meyertomas .... doch Schweigen ist goldig... ??
wie kommen sie zu ihren langen texten ?? ihnen fehlt doch ein gen ..
ich glaube, ihre unholden tatsachen, so will es mir scheinen .. sind ein gerücht .. ;))
Lieber meyertomas,
Weder will ich Ihnen, noch Ihren Freunden zu nahe treten, aber sind nicht wir es gewesen, die damals mit aller Macht einen gewissen Herrn Kohl unterstützten, die deutsche Einheit so schnell als möglich in die Wege zu leiten? Besagter Herr Kohl hat die Gunst der Stunde erkannt, und seine Chance gewittert, in den Geschichtsbüchern steht er als der Kanzler der Einheit. (Punkt)
Sie werden, wie ich, auch viele "Revolutionäre" von damals kennen, die heute brav und bieder ihrem wohlsituierten Job nachgehen, sich im Baumarkt die Materialien für den Ausbau ihrer Wohnung besorgen, und darauf achten, dass ihre Kinder von der Lehrerin freiheitlich-demokratisch erzogen werden. Da man eigentlich niemanden mehr wählen kann, wählt man halt die Piraten, oder man geht gar nicht hin.
Lieber meyertomas, die Menschen werden IMMER so sein.
Noch kurz zum Thema Gerüchte:
Leute, zieht den Stecker! Soeben, 0:00 Uhr in den Nachrichten bei Figaro (!!!): Die russische Softwareschmiede Kaspersky hat "FLAME" identifiziert, der Virus ist zwanzig mal stärker und unauffindbarer, als alles bisher gekannte, und, Kaspersky sagt, man habe bisher nur einen Bruchteil dessen entdeckt, wozu "FLAME" in der Lage sei.
Wenn Ihr also demnächst merkwürdige Gästebucheinträge vorfindet, auf keinen Fall antworten! Ausdrucken und Franziska Brode informieren! Es geht um den Häkelclub! Es lebe die Community!
Diesbezüglich einverstanden, und ich weiß nur zu gut, das jeder Tag besonders ist, da einmalig und wohmöglich gar der Letzte sein kann. Nun ja, das mit der Zensur in dieser so eitel sich nennenden "freiheitlichen Demokratie" ist so wie es ist Tatsache. Ich kenne genügend "Revolutionäre" der 90 iger jahre, die sich nicht im Traum gedacht hatten, von einer Diktatur in die andere zu fallen. Na ja, und das andere ist auch etwas sarkastisch gemeint - ist doch diese verlogene Gesellschaft einfach nur lächerlich. Mir geht es dabei ja nicht um den ständigen eitel Sonnenschein - doch dieses permanente Belügen des Volkes tut einfach nur weh. Eines der gründe, warum ich meine Fernseh-Anschluß kappte. Auch wenn es letztlich erfolglos bleibt.
Woher, lieber meyertomas, nehmen Sie diesen permanenten Defätismus, ich weiß auch, und habe es des öfteren erfahren, dass das Leben nicht eitel Sonnenschein ist.
Bedenken Sie doch aber: Jeder Tag ist nur EINMAL!
Das wundert sicherlich niemanden. Warum aber auch nicht ? Jeder Mensch ist vom Schöpfer mit Gaben bedacht worden - und die sind nun mal sehr mannigfaltig. Mir zum Beispiel ist die Offenheit und Direktheit eigen, das beim Namen zu benennen was es ist - doch die Zensoren dieser "Community" wachen im Auftrag der politisch gleichgeschalteten Medien sehr darauf, das nicht alle Dinge, die normal des Deutschen Dudens gelten, hier auch verwendet werden dürfen. Beispiele darf ich nicht nennen. Wie gesagt, so hat jeder seine Gaben ...
@meyertomas:
Ich kenne mehrere sprachgewaltige Schönheiten, aber vor diesen zu verstummen, ist mir noch nie eingefallen.
Ach @rotelocke und alle Beipflichtenden - es ist doch nun mal eine leidvolle Tatsache, das die unholde Weiblichkeit ein Sprachgen besitzt, das alle Gegenübersitzenden totspricht. Reden ist siber, doch Schweigen ist goldig...
Es freut mich doch sehr, vor allem @Lauramarie, dass das Blog auch zu anderem Austausch inspiriert, als darüber, wer wen in welches Fettnäpfchen geleitet hat und was es irgendwo zu Mittag gibt.
Ich wollte den Maya-Kalender gar nicht thematisieren, das ist nur ein Beispiel.
Vielmehr glaube ich, dass Gerüchte, egal wie flüchtig oder standhaft sie sind, unser Leben weitgehend beeinflussen. Übertreibung veranschaulicht, also: Wenn wir morgen hören oder lesen, dass der Euro wieder abgeschafft wird, und danach eine Weltwährung eingeführt wird, die sich beispielsweise am Dollar orientiert, kaufen wir uns dann ein neues Auto oder ein Haus?
Oder alltäglich: Bestimmte Hähnchen, einer bestimmten Firma sind aus verschiedenen Gründen in Verruf geraten, nun liegen sie aber sehr preiswert im Angebot kistenweise rum, kaufen wir sie?
Das Blog war eigentlich ernst (oder zumindest ernsthaft) gemeint, Ihr Guten.
ich glaube von den Medien werden auch Gerüchte in die Welt gesetzt um zu sehen wie wir das Volk reagieren
so kann man sich wunderbar orientieren
was zur Zeit möglich ist und nicht
@almaviva- es gibt eine Art von modernen Sagen, die aus G e r ü c h t e n entstanden sind.
Nicht nur dass sie die Ängste der Menschen ins Visier nehmen, weltweit kursieren- sie sind auch so angelegt, dass sie anfangs glaubhaft klingen.
" Die Spinne in der Yukkaplame" z.B. bedient ( Ur) Ängste , Grusel- und Ekelgefühle.
Nicht anders machen es die journalistisch geschulten Köche der Gerüchteküche verschiedener Medien,
ist doch damit gut Geld zu verdienen.
Also heisst es recherchieren, nichts als Wahrheit hinnehmen, misstrauisch sein und bleiben.
21.12.2012- das sagt der Mayakalender nicht.
Ich habe kürzlich einen Film ( " Herz des Himmels und der Erde" ) darüber gesehen, in dem mehrere Mayas zu Worte kamen.
" Nicht als unabdingbare Prophezeihung verstehen sie das Ende des Maya- Kalenders, sondern als Schliessen eines Kreises- als Möglichkeit eines Neuanfangs.
Das ist die Warnung an uns.
ist es eigentlich wahr, dass der (noch) Ehemann unserer Kanzlerin eine Neue hat. Angeblich ne' Sekretärin aus seinem unmittelbarem Umfeld. Das wär ja'n Ding!
...ja, nein, jaein... bei einem Teil schafft es das Unterbewusstsein noch... aber wird es nicht immer schwieriger...? Stichwort: Beschleunigung. "Das Leben ist zu schnell geworden für mich"... las ich neulich irgendwo.
ja
Natürlich, ich versuche es auch - jeden Tag wieder - bewusst im Augenblick zu sein... das dürfte dem Unterbewusstsein helfen... aber, es ist immer eine Übung, die erfordert Zuwendung und Abwendung...
und
die Anderen außerhalb des "ja", die, die es nicht schaffen, weil sie vielleicht von Anfang an gar keine Möglichkeiten bekommen, die Reize zu wählen, weil sie "geflutet" werden schon als Kind... und mitgerissen werden von der Hauptströmung...?
Im Spiegel las ich, dass zwei Eltern ihren neugeborenen Sohn zur Geburt bei facebook anmeldeten und ab da jedes Lebenszeichen ihres Sprößlings dokumentierten...
Hoffentlich hat der Kleine ein ganz außergewöhnliches Unterbewusstsein...
Aber das meiste macht doch das Unterbewusstsein bereits, indem es vieles von vornherein ausblendet. Sonst würden wir alle schon an Reizüberflutung verendet sein. Und was dann noch übrig bleibt - tja, da muss man dann schon selbst ein bissel Einfluss darauf nehmen und entscheiden, ob das alles so wichtig ist.
…eine liebliche Vorstellung… nur das aufzunehmen, was man wollte… daraus würde ich nur allzu gern eine Gewohnheit machen… aber mal ganz ehrlich, wie viel Aufmerksamkeit erfordert es… die Aufmerksamkeit nur den Dingen zukommen zu lassen, die ich wirklich zu mir lassen möchte… nüchtern ausgedrückt: wie schütz´ ich mein Unterbewusstsein vor dem optischen, akustischen, olfaktorischen Müll… der uns doch stets uns ständig in die Augen springt, um die Ohren gehauen und unter die Nase gerieben wird…?
…und der sich permanent penetrant ins Bewusstsein drängelt…
Hatte ich auch so aufgefasst ;c)).
Noch mal zum Begriff "Informationsstress": Jedem ist doch selbst überlassen, welche Information(en) er aufnimmt, verarbeitet oder ignoriert. Man muss doch nicht auf allen Hochzeiten tanzen ;c)
Das Leben ist bunt, gottlob, liebe officia, und alle Kommentare sind mit einem Augenzwinkern geschrieben und auch mit einem solchen zu lesen-
so auch meiner.
Nein, ich denke, das ist die bunte Vielfalt, die sich L e b e n nennt ;c))
wie@ almaviva sagt- wir leben im permanten Informationsstress- und der ist auch hier in diesem Blog zu beobachten:
Sprichwörter und Dudeninhaltsinformation
Poesie und Weltuntergangsstimmung
Fettnäpfchen an Spargel mit guter Butter
Gefiederte Freunde, die Gitarre spielen
Hängen auf mittelalterliche Weise
Keine Socke bei rotelocke
Und das alles ist k e i n Gerücht!
Gerücht! Ja, da liegt was in der Luft, das mitgeteilt werden möchte.
Der 21.12.2012 soll ein besonderes Datum sein, so wird gerüchtet. Was liegt da in der Luft?!
Wir erleben momentan eine energetisch hochspannende Zeit.
Es gibt Menschen, die spüren diese überdimensionale Kraft und ihr Inneres sagt ihnen: "Gerüchte es weiter! Nicht umsonst hast Du diese sensible Gabe erhalten, die Zeichen wahrnehmen zu können. Also, bitte, posaune es hinaus!"
Und dann gibt es Menschen, die meinen die Entwicklung nicht spüren zu können oder die ihre Wahrnehmungen aus lauter Angst in den Untergrund verdrängen.
Ich meine es ist notwendig bewusst gewordene Informationen weiter zu sagen.
Überflüssig ist es, sich darüber lustig zu machen.
Das oben stehende Datum, das Ablaufdatum des alten Maya-Kalenders also, verbinde ich nicht mit dem Untergang der Welt. Die Apokalyptischen Energieträger sind unterwegs, ja, aber diese Kräfte sind nicht da, um vollkommen zu vernichten, sondern um Hausputz zu machen, auszurümpeln sozusagen, damit Neues Platz bekommt.
Neues Bewusstwerden, neuer Umgang miteinander, die neue Zeit, von der schon so lange und in letzter Zeit so intensiv die Rede ist. Von mir aus auch gern das Neue Jerusalem. Wo dieses allerdings letztendlich stehen wird? Ein Land, wo Milch und Honig fließt? So habe ich Israel jedenfalls nicht empfunden. Dazu ist mir dort zu viel Wüste.
In einer Vision rief mir jemand zu: "Labrador!" Ich musste dabei sofort an das Neue Jerusalem denken, warte jedoch noch immer auf die alles erklärende Erkenntnis zu diesem Zuruf. Stellen wir uns vor, bei der Verrückung der Kontinente rückte Labrador in unsere Klimazone, dann fühlte sich das direkt gut an für mich, als das Neue Jerusalem.
Wem nun dieses Gerücht als notwendig erscheint oder wer es als überflüssig erachtet, das liegt wohl am jeweiligen Erkenntnis- oder Entwicklungsstand jeder einzelnen Person.
Na klasse, Spargel mit Butter ausm Fettnäpfchen und Wein vom Weinberg des Herrn - ups, hab ich da jetzt was durcheinandergewürfelt? Egal, Hauptsache, Dir schmeckts. Guten Appetit!
....na ja, und dazu gibt es Wein! Damals, wie die Legende erzählt, dachten die "Außenstehenden", die "in Zungen reden" seien voll des süßen Weines.........(....nur ein wenig "Bibelkunde" - gehört zur Allgemeinbildung - universelle Halbbildung - auch für Nichtreligiöse........;-)......)
(......wird vielleicht niemanden so sehr interessieren). Aber hier gibt's heut' Mittag Spargel - ohne >Fett<-Näpfchen, aber mit "guter Butter" und Zunge........weil zu Pfingsten der Begriff "Zungenreden" - kein Gerücht! -geboren wurde... (Tschuldigung! War ich wieder zu übermütig?)
Och, Margarine ist immer noch ziemlich billig. Damit kann man auch ganz gut kochen - und wenns in der Gerüchteküche ist. Apropos: Was gibts heute zu Mittag? Gerüchteauflauf? ;c)
das ist eine gute idee @Officia :)) .. denk mal nach .. kicher
nicht dass die gerüchteküche davon zuviel kocht.. das viele fett was da gebraucht wird .. kann sich ja keiner leisten .. heutzutage
Neeneenee, die Lauramarie hat doch nix in den Näpfen verloren - oder vielleicht doch? Hm, aber reintunken will ich sie nicht. Sonst zieh ich sie raus und häng sie an den Ohren neben ihre Vögel aufm Draht - o nee, das ist vielleicht auch nicht so gut. Ich sollte vielleicht mal nachdenken, bevor ich losschreibe ;c)
vorsicht bitte @Officia tunk mir jetzt die Lauramarie nicht in die fettwanne ...
aber wiewardasnochmal ? die fragen auf die antworten ... ?? oderso
schreib deine gedanke auf liebe @Officia .. dazu sind wir hier :))
Nee, die Socke von der Locke in nem Napf - kann ich mir nicht vorstellen. Sie fragt halt und freut sich auf und über die Antworten. Weil sie nämlich so neugierig ist. Wie heißt es doch so schön: Wer nicht fragt, bleibt dumm. Das hat nix mit Fett und Näpfchen zu tun. Wer das behauptet, gehört in selbiges vollständig eingetaucht ;c)
und du bist sicher .. dass das kein gerücht ist?? .. fett hin fett her ??
denn das mit der socke von der roten locke ... ist eins!!! :))
Is ja süß, Deine Vögel können Gitarre spielen. Das hat man wohl sehr selten. Oder sind das solche der Spezies "Wandervogel"?
Antwort auf Frage 1: Ist das schlimm, dass ich mitunter meine Gedanken niederschreibe - wollte ich wissen.
Antwort auf Frage 2: ist mit Antwort auf Frage 1 beantwortet.
Antwort auf Frage 3: das Fettnäpfchen, in das ich tapse, wenn ich meine Gedanken niederschreibe.
Reichen Dir diese Antworten, oder hast Du noch weitere Fragen? ;c)
Also- was die Fettnäpfchen betrifft- man kann sie in mehrere Arten einteilen...z.B. in die, die den Fuß wieder ganz schnell frei geben....wir schütteln lachend das bisschen Fett von der Socke ( wie eben rotelocke)
und in die, deren " Fett" uns runterzieht, weil wir zu tief drin stecken....da ist ein Rauskommen schon schweriger- eine Socke oder beide bleiben garantiert darin stecken....
Dazu kommt noch wie @officia - die Unterscheind der Größe nach Näpfchen oder Napf.
@Officia.. im amtsgarten habe ich auch gezwitscherndes .. mit nest und manchmal mit gitarrenbegleitung .. ach war das schön ...
was ist schimm ?? das näpfen ?? welches ????? ;))
uff so viele fragen ...
Recht haste, logge, ich wohne auch in der Stadt, meine Balkontür ist ganz weit offen, und ich hör die Vögel singen. Tolle Konzerte. Trotzdem mache ich mir meine Gedanken - und schreib sie auch mitunter nieder. Ist das jetzt schlimm? Wie groß ist denn das Fettnäpfchen? Ich seh keins. ;c)
@meyertomas ..wieso still zu sein ? (immer diese männer die versuchen müssen einem dem mund zu verbieten, das dürfen die ganicht) sind es doch die tage des allgemeinen verständnisses . das pfingstfest .. und wald gibts hier nicht . ist stadt .
aber ich bin schon lange wieder draussen . der war ja nur ganz windzig . das näppfelchen . :))
Bin z.Z. im Land des tiefen Aberglaubens, da braucht man keine Geruechte, man schafft sie sich selbst durch diesen Aberglauben.
Wie er sagte - still zu sein und den Singvögeln des Waldes zu lauschen.
hmpff .. scheint ein volltreffer zu sein ... und wie komm ich jetzt da wieder raus ? ..
Juhuuu! Sie lebet noch!
......und ich mag Fettnäpfchen, solange ich selbst nicht hineintrete..... ;-)
.. na .. wieso . es war . ?? sie lebt doch noch ??
aber du meinst .. du bist auch kein robert redford ?? mehr ?
sollte ich mich am rande eines fettnäpfchens befinden . hoffe ich, das es nur ein ganz kleines ist .. hmpf
Hihi! - Sie war es mal (in meinen Augen...) Aber egal! Ich halte nicht viel von Gerüchten.....:-)))))
.. sei froh, dass deine frau nicht brigitte bardot ist ....
Was soll man nur dazu sagen?:
Brigitte Bardot soll geäußert haben: Der ideale Ehemann ist ein unbestätigtes Gerücht. (Au Backe!)
ist das gerücht notwendig ?? ---- ja!!
ist es überflüssig ?? -- ja !!
Das Sprichwort "Wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus" könnte man so interpretieren: Eine vermeintliche Wahrheit, in den Wald hineingerufen, bricht sich an den Tausenden von Baumstämmen und kommt in Tausenden von Teilwahrheiten wieder zurück........
Also - es ist besser, wenn wir uns im und in der Nähe des Waldes aufhalten, fein still zu sein und lieber den Singvögeln zuzuhören........;-)
Einschlägige Wörterbücher besagen, dass "Gerücht" nicht unmittelbar etwas mit der Bedeutung von "Geruch" zu tun hat. Mittelniederdeutsch: "rucht" = Ruf. Wer seinen guten Ruf, seinen guten Leumund verloren hat ist demnach "rucht-los".
Aber dass ein "Gerücht" einen "Geruch" verbreitet - übel oder wohltuend - hängt gewiss von den Nasen ab, die ihn verspüren und ihn zu deuten versuchen...... Mit Gerüchen und mit Gerüchten sollte man vorsichtig umgehen!
Den Geruch von beispielsweise Harzer Käse oder Knoblauch empfinden viele als übelst. Aber der Geschmack beider ist doch wohl nicht der schlechteste.....
Falls die Übersetzung bzw. Herleitung tatsächlich so sein sollte - zumindest ist Tatsache, das der Geruch ein Teil des ältesten Gehirnabschnittes ist.
Es liegt ein Geruch in der Luft
almaviva
"Ich bin auf den sprachbegabten User gespannt, der das Wort "Gerücht" dahingehend analysiert, dass es etwas mit GERUCH zu tun hat."
Also dann will ich mal...
Es gab mal GERÜCHTE,
dass
die üblen GERÜCHE,
die
kurz vorm Papstgastspiel
scheinbar ohne Ziel
die
Stadt Erfurt durchzogen
in hohem Bogen
aus Vatikan angeflogen *
Cool:
Der heilige Stuhl –
Ein Sündenpfuhl?
Huch…!
Dieser faule Geruch
Mitten im Papstbesuch?
Nein,
durfte nicht sein,
war nur ein Schein.
Ausgeschlossen:
Was da zu Himmel stank,
war aus´m Tank:
Ein ganz schlauer
Bauer
hatte sein Feld gegossen.
Mit Gülle
in Hülle
und Fülle.
*(als Vorboten
von
Verbotenem)
es gehört wohl zum Leben es gibt uns die Möglichkeit
wenn wir es mitkriegen zu unterscheiden zwischen wahr und unwahr
oder wir Zweifeln fangen an zu Überlegen und Überzeugen uns dann wenn wir können
Laut Duden- Auskunft
aus dem Niederdeutschen < mittelniederdeutsch geruchte, ursprünglich = Gerufe, Geschrei, zu ↑rufen
Wenn man alle Sinne beisammen hat und mit einem besonders gut entwickeltem Geruchssinn gesegnet ist, kann man so manches Gerücht aber auch riechen!
Gerüchte sind entweder notwendig oder überflüssig zugleich, denn sie sind menschlich. Drum sind und bleiben sie da, gleich ob notwendig oder überflüssig - und damit muß man umgehen können, oder es lernen. Im übrigen sagt die Maja-Legende nicht, das am 21.12.12 die Erde untergehen wird. Das ist lediglich ein Gerücht. Am 21.12. endet lediglich der Maja-Kalender. Selbst die Majas sprachen nicht vom damit verbundenem Erduntergang, sondern vom Anbrechen eines neuen Zeitalters der Menschheit mit gravierenden Änderungen der Gesellschaften. Aber das ist das Erstaunliche, dennoch werden Gerüchte wie dieses Untergangsszenario bewußt falsch in die Welt gesetzt, obgleich niemand zuvor davon sprach.
Ich bin auf den sprachbegabten User gespannt, der das Wort "Gerücht" dahingehend analysiert, dass es etwas mit GERUCH zu tun hat.