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widderjan 21. Oktober 2011 · 00:24 Uhr 1034 mal aufgerufen
Kategorie: Sonstiges

Wem/Wofür würdet Ihr gern ein Denkmal setzen?

(Meinen Vorschlag poste ich später, um Niemanden zu beeinflussen.)

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Bella 20. März 2013 · 10:44 Uhr

Danke für den Hinweis auf meinen Fehler, lieber Printmaker.

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Printmaker 20. März 2013 · 10:25 Uhr

@Bella
Der Künstler Demnig hört auf den Vornamen Gunter!
;-)

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Bella 20. März 2013 · 10:21 Uhr

Dem Künstler Kurt Demnig. Er hat die Initiative für die Verlegung der Stolpersteine ergriffen. Unweit meines Hauses befinden sich zwei für die jüdische Familie Steinhart. Ermordert 31.3.43 in Auschwitz.

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muta 19. März 2013 · 16:04 Uhr

dem, der im richtigen Moment schweigen kann
und daneben
dem, der im richtigen Moment eingreifen kann.

(Anmerkung der Redaktion: dem-der = geschlechtsunabhängig!)

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exUser 19. März 2013 · 15:41 Uhr

ich auch!!!

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Reppichauer 19. März 2013 · 13:16 Uhr

Dem "das" mit sz.

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werner-f 18. März 2013 · 23:08 Uhr

Ein Denkmal all den Menschen, die nachhaltig leben/wirtschaften , z.B. auf ein eigenes Auto oder Flugreisen verzichten, obwohl sie es sich locker leisten könnten, die also nicht nur grün reden, sondern auch tatsächlich grün leben, zur Bewahrung unserer wunderbaren Erde! (Anm. Ich weiß, zu 100% schafft das keiner)

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tanne3 18. März 2013 · 21:40 Uhr

ein denkmal für all die menschen (als gruppe dargestellt, die seinerzeit den krieg, kriegswirren und die nachkriegszeit erleben mussten), die es uns ermöglicht haben, dass wir in frieden leben können, mensch leute, was haben wir eigentlich für ein glück und wir können es an manchen tagen gar nicht fassen, verinnerlichen, weil es schon so verdammt selbstverständlich ist - denkmal - denkmal nach

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rotelocke 18. März 2013 · 21:06 Uhr

hmm ??
das sind schon denkmäler

oder dem denkmal ein denkmal ??

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Vagabund 18. März 2013 · 20:58 Uhr

Na dann wird es doch Zeit ihm dieses zu setzen :-)

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rotelocke 18. März 2013 · 20:53 Uhr

@Vagabund "der denker" . ist schon besetzt, von auguste rodin . auch von jan trinkaus, von hans-jörg limbach, heinz d. wüpper . und weitere . und sogar von loriot

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Vagabund 18. März 2013 · 20:06 Uhr

Ein Denkmal dem der denkt.

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exUser 18. März 2013 · 19:11 Uhr

Dem Humor würde ich ein Denkmal setzen! - Weil, - er ist weitgehend abhanden gekommen.
Hier gibt es so viele Bildende Künstler. Ob es wohl einen gibt, der in Malerei oder Plastik, ein solches Denkmal zu schaffen in der Lage ist?

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rotelocke 29. April 2012 · 04:05 Uhr

Erstellt vor 6 Monaten von widderjan | 569 mal aufgerufen

schönes thema .. ich muss noch nachdenken ist aber spät . sogar für mich .. "der guten nacht" würde ich ein denkmal setzen :))

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widderjan 29. April 2012 · 00:29 Uhr

Huuch!! - hatte mich damals wohl etwas vergaloppiert. Eigtl. wollte ich bloß schreiben:
"Unseren (unbekannten) Vorfahren"
( + ihren Errungenschaften, auf denen wir ja heute aufbauen :-)

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virginia_woolf 29. April 2012 · 00:09 Uhr

@joleba wunderbar !

Ein Denkmal für die Liebe, für Mut, Ehrlichkeit.

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joleba 05. November 2011 · 19:51 Uhr

Denkmal an die Liebe und das nicht knarzende Bett.
Denkmal nach bevor du sprichst.
Denkmal wie oft du mich nicht beachtet hast.
Denkmal wie viel Mühe ich mir gemacht habe.

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Rimapu 27. Oktober 2011 · 15:37 Uhr

Ein Denkmal fürs Ehrenamt, das find ich gut!

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rogreb 27. Oktober 2011 · 15:36 Uhr

Denkmäler sind letztlich dazu da, um einen Menschen oder Tat o.ä. zu würdigen und, vor allem, nicht in vergessenheit geraten zu lassen. Sich zu erinnern, zu berücksichtigen auf dem eigenen Weg, darüber nachzudenken.
Vielleicht wäre ein Denkmal für einen Menschen, der anderen zu einem etwas glücklicheren leben verholfen wirklich denkbar. So oft entstehen Denkmäler für , zwar hoch anerkannte Menschen, die aber gar icht so sehr viel bewegt haben. Wie wäre es mit einem Denkmal für eine Personengruppe, wie z.B. die ehrenamtlich Tätigen, ganz egal in welchem Bereich sie arbeiten? Eine schöne Idee, jeder wird sich erfreuen und sicherlich auch einverstanden sein und gern derer gern gedenken.

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bettinabauch 27. Oktober 2011 · 15:31 Uhr

Almaviva, wieso hat er es wohl "1928" genannt?
Ludwig Hirsch, der alte Schwarzseher! Aber irgendwie mag ich ihn trotzdem. Komisch, oder ;-)

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exUser 27. Oktober 2011 · 15:14 Uhr

Jeder Mensch könnte - wenn er wollte - auf seine Weise ein lebendes Denkmal sein. Voraussetzung: Er steht nicht "sinnlos herum"............

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Rimapu 27. Oktober 2011 · 11:50 Uhr

Wenn man Pessimist ist, haben Sie recht. Wozu sind dann überhaupt Denkmäler da, ob sie nun an die Vergangenheit erinnern oder an die Zukunft denken lassen? Jedes Denkmal hat , beginnend mit dem Tag seiner Errichtung eine Vergangenheit und unterliegt dem Risiko des "sinnlosen" Herumstehens.

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almaviva 27. Oktober 2011 · 00:52 Uhr

Man stelle sich die Menschen, die auf jeden Fall so weitermachen werden, in 100 Jahren vor:
Der Regenwald ist weg, die Menschen leben unter einer klimatisierten Glaskuppel und da steht dieses Denkmal rum (der stilisierte Regenwald). Sie können beim besten Willen nichts damit anfangen und irgendwelche Immobilienspekulanten verhökern den Grund und Boden an eine Supermarktkette.
Wenn die Sphinx nicht in der Wüste stünde, wäre das längst passiert.

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Rimapu 27. Oktober 2011 · 00:27 Uhr

Ein stilisierter Regenwald wäre ein geignetes Zukunftsdenkmal, denn , lieber Betrachter, denk mal, wenn die Menschen so weitermachen, wird es irgendwann in der Zukunft vom Regenwald nur noch dieses Denkmal geben!

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Christiane 27. Oktober 2011 · 00:14 Uhr

Unsere Kinder sind doch auch Zukunftsdenkmale oder?

Spaß beiseite, mich würde schon interessieren, wie ein Künstler so Zukunftsdenkmal (hier Denkmal im klassischen Sinn, auch als Stadtmöblierung) gestalten würde. Mit Formen die wir kennen und uns geläufig sind? Oder futuristisch? Mit fehlt da die Phantasie, bin ja auch keine Künstlerin.

Mein Vorschlag zum Zukunftsdenkmal war richtig ernst gemeint. Warum immer nur zurückschauen und sich erinnern? Denk mal an die Zukunft und überprüfe deine Handlungen, die du in der Gegenwart tätigst. Paßt das dann damit zusammen, wie man sich die Zukunft, die nahe oder ferne, vorstellt?
Auf dem Weg zur Arbeit sollte man so ein Zukunftsdenkmal passieren und bestenfalls gute Gedanken für den Tag finden...
Ich darf jeden Tag an der Nikolaikirche inkl. Nikolaikirchhof und stets bei Glockenspiel auf dem Weg zur Arbeit vorbeilaufen. Da freu ich mich immer und schätze das sehr. Besonders über die Gestaltung des Nikolaikirchhofs mit seinen Bedeutungen, die man nicht auf den ersten Blick erkennt.

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exUser 27. Oktober 2011 · 00:05 Uhr

Wir selbst sind doch so eine Art " Zukunftsdenkmal". Wir verändern uns in jeder Nanosekunde und sind überall...wenn man es so sehen will.
Gibt es eigentlich schon ein Denkmal für die Unendlichkeit? Mal abgesehen vom Universum und den darin befindlichen Dingen? Also eines, das wer gebaut hat?
@widderjan: An die Klopapierrolle hatte ich tatsächlich auch gedacht...geniale Erfindung...;)

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almaviva 26. Oktober 2011 · 23:07 Uhr

@Christiane:
Ein Zukunftsdenkmal, unglaublich interessanter Gedanke, denn ein solches müßte sich ja ständig ändern, damit es immer die Zukunft betrifft. Denn wenn es auch nur eine Nanosekunde gleich bleibt, betrifft es ja nicht mehr die Zukunft. Ich weiß nicht genau, in welchem Semester des Philosophiestudiums diese Dinge behandelt werden.

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Rimapu 26. Oktober 2011 · 20:41 Uhr

Dem Regenwald und der Zivilcourage!

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Christiane 25. Oktober 2011 · 17:44 Uhr

Wie wärs mit einem Zukunftsdenkmal? Kennt jemand soetwas?

Ich glaube wir zivilisierten Menschen hätten es gar nötig. Dann würde eines allerdings auch nicht ausreichen. Also würden Ableger benötigt - für jede Hauptstadt oder so. Eine lohnes- und dankenswerte Aufgabe für Künstler.

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exUser 24. Oktober 2011 · 21:22 Uhr

@almaviva ha,... da schließt sich der Kreis zu Heinrich Böll`s Anekdote über die Senkung der Arbeitsmoral. Die finde ich soo toll und alles sagend. Darin ist der Größenwahn des Menschen genauso enthalten, wie der absolute Minimalismus.
Aber ansonsten........ ein Denkmal? Hmm Denkmäler stehen ja meist nur für vergangene Sachen oder gestorbene Menschen. Es müsste soetwas wie "Aufmerksamkeitshinweise" (die Form weiß ich allerdings nicht) geben, für eben solche Dinge die uns allgegenwärtig sind, wir sie aber in der Unachtsamkeit nicht beachten, die aber beachtenswert sind. Und da würden mir sehr viele Dinge einfallen, da ich sehr viel beachte und für viele Sachen dankbar bin, dass es sie gibt.

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widderjan 24. Oktober 2011 · 20:44 Uhr


@nikruschka,
für den Sandmann gibt's so eine Art Denkmäler, z.B. im:
- Elbauenpark (Magdeburg)
- Filmpark Babelsberg
(im www einfach mal nach Bildern davon suchen)

(Übrigens wurde der ja recht neue Findling für Heinz Meynhardt vorige Woche um ca. 250m umgesetzt).

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widderjan 24. Oktober 2011 · 20:38 Uhr


Wer denkt bei einer Tasse Kaffee denn schon
- ans histor. Ursprungsland? (wohl Äthiopien)
- wie der Mensch einst das Feuer zähmte?
(- und somit auch an Forstwirtschaft?)
- an arabische Händler im Mittelalter?
- wie später der Kaffee nach Europa u. Lateinamerika gelangte?
- an Bergleute, Gießer, Schmiede?
- an riesige moderne Industrie für Frachter u. Fahrzeuge?
- ja an die lange Kulturgeschichte der Metallurgie?
- wie die Elektrizität erforscht u. nutzbar gemacht wurde?
- wieviele Mrd. km Strom -u. Wasserleitungen dafür hergestellt u. verlegt wurden?
- die Wassergewinnung u. -aufbereitung u. den natürl. Wasserkreislauf?
- an Erdöl für Treibstoffe u. Kunststoffe?
- an die lange Kulturgeschichte der Keramik- u. Glasherstellung?
- an die Erfindung des Geldes?
- an Milchkühe, Zuckerrohr u. Zuckerrüben?
- wie dazu früher Sümpfe trockengelegt u. Gegenden urbar gemacht wurden?
- ja an die ganze Landwirtschaft, um all die Berufsgruppen zu ernähren u. kleiden
- an Näherinnen, die sämtliche Kleidung nähen für Kaffeehersteller u. -trinker u. jeden Menschen dieses Wirtschaftskreislaufs - also für alle Menschen?
- ja an die lange Kulturgeschichte der Textilherstellung?
- an Schulen, damit Kinder später Berufe erlernen können?
usw. usf. - Man kommt da zu keinem Ende!

So hängt doch Alles mit Allem zusammen, gerade kulturgeschichtlich. Nur sind wir uns dessen wohl selten gegenwärtig, weil unsere Gedanken ständig um den Alltag kreisen. Dabei sind die Dinge des Alltags das akkumulierte Werk unserer meist unbekannten Vorfahren. Deren Hinterlassenschaften können wir zuhauf in Museen sehen, oder wenn wir einfach bloß durch die von ihnen erbauten Städte, Dörfer u. Straßen gehen. Es sollen wohl 100 - 110 Milliarden Menschen auf der Erde gelebt haben + leben.

In einer Sonderschau im Neanderthal-Museum gab es u.a. die Statuette eines Mammuts zu sehen. Der Künstler hat also noch Mammuts gesehen. Über 30.000 Jahre später steht man 15 cm davor. Faszinierend! Ohne dass wir je etwas über den Künstler erfahren werden... Einen Faustkeil würd ich gern mal finden.

Denkmäler gibt's fast ausschließlich für besondere Persönlichkeiten u. histor. Ereignisse. Aber steht bereits irgendwo ein Denkmal für unsere Vorfahren? (u. deren Leistungen; z.B. wurden unsre Haus- u. Nutztiere schon vor Jahrtausenden domestiziert - während man in dt. Klatschspalten, Radiosendern u. Kinos heute den Eindruck hat, die Welt drehe sich zu 90% um anglo.-am. Schauspieler/innen u. Sänger/innen.)

Vllt. könnte solch ein Denkmal die Einstellung schärfen, sich öfter als Teil des Laufs der Kulturgeschichte der Menschheit zu begreifen - der ja jeder irgendwann angehört haben wird, wenn auch meist nur als klitzekleiner Teil davon - um ggf. auch bewusster danach zu handeln und zu streben? Also: Bei der nächsten Tasse Kaffee...

* * *
(Ansonsten plädiere ich noch für ein Denkmal für die Klopapier-Rolle! ;-)

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bettinabauch 24. Oktober 2011 · 13:45 Uhr

map_of_light, ja das klingt doch so, als seist Du der Auflösung des versteinerten Bildes schon ganz auf der Spur :-) Denk doch einfach nochmal drei Tage nach.

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exUser 24. Oktober 2011 · 13:38 Uhr

Ich denke schon seit 3 Tagen drüber nach, aber mir fällt nichts/niemand ein, dem ich ein Denkmal setzen würde...vielleicht hab ich auch nur ein zu "versteinertes" Bild von einem Denkmal?...hmmm...

@bettinabauch:
schönes Bild :-)

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bettinabauch 24. Oktober 2011 · 12:42 Uhr

Almaviva, da kommt mir ein Bild: Ein Hamster liegt, die Arme hinterm Kopf verschrenkt, ein Gänseblümchen im Mundwinkel, vergnügt in die Sonne blinzelnd, im Gras. Neben ihm die Ruine seines Hamsterrades.

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almaviva 23. Oktober 2011 · 23:44 Uhr

Der L A N G S A M K E I T ein Denkmal!

Denkmale werden üblicherweise Dingen oder Ereignissen errichtet, die Gefahr laufen, in Vergessenheit zu geraten oder deren Vergessenwerden verhindert werden soll.
Aus diesem Grunde möchte ich der L A N G S A M K E I T ein Denkmal errichten.
Sollten unsere Kinder und Kindeskinder damit fortfahren, ihre gesamte Existenz von Geschwindigkeit abhängig zu machen, braucht es zumindest eine Erinnerung daran, dass die Welt Jahrtausende existiert hat, ohne sich dem Wahn der Geschwindigkeit zu ergeben.
Ich arbeite an einem Entwurf, Sponsoren sind willkommen.
Es lebe die Entschleunigung!

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roby1981 23. Oktober 2011 · 22:58 Uhr

ich denke bei "denkmal" nicht an irgendwelche gegenständlichen sachen wie zb irgendwelche steinfiguren wo männer auf irgendwelchen pferden sitzen. ich meine bei denkmal zb dass sie in geschichtsbüchern erwähnt werden (positiv oder negativ, je nachdem welcher ideologie die menschen nachhängen).

von "bildlichen denkmälern" halte ich nicht so viel.

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widderjan 23. Oktober 2011 · 22:43 Uhr

@robby1981
jou: the flying spaghetti monster
Deine rustikale Begründung führt aber in die richtige Richtung:
Denn was, wenn würdige Dinge bzw. Personen dies eben nicht mehr können?

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roby1981 23. Oktober 2011 · 22:13 Uhr

ps: ich würde niemanden ein denkmal setzen, denn dass sollten "würdige dinge bzw personen" schon selbst können.

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roby1981 23. Oktober 2011 · 22:13 Uhr

dem fliegendem spaghetti-monster und der piratenflagge...

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bettinabauch 23. Oktober 2011 · 20:52 Uhr

Apropos, Vernunft.
Name: "wachsam" http://meinfigaro.de/contents/2/7/0/8/3/0/0/0/0...

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exUser 23. Oktober 2011 · 19:50 Uhr

Wow! Bin gespannt!!!

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widderjan 23. Oktober 2011 · 19:22 Uhr

. . . ruhig Blut, musicandus. Vllt. könnte man sagen, es ist eine Mischung aus Konkretem (wie für eine Person) und Transzendentem (wie UPeukers schöner Vorschlag für die Vernunft. :-)

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exUser 23. Oktober 2011 · 19:01 Uhr

@widderjan kann seinen Vorschlag ruhig posten! Wir sind hier alle unbeeinflussbar!.....;-)

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Rimapu 23. Oktober 2011 · 17:58 Uhr

Den Beatles und dem Weihnachtsmann!

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bettinabauch 23. Oktober 2011 · 15:44 Uhr

musicandus, vielleicht könnte das Denkmal für die Vernunft so aussehen, wie die Zeichnung, die mir grad aufs Papier geflossen ist? Ich werd sie noch einstellen heute, aber erst muss mein Sohn kommen, der weiß wie's geht :-)

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exUser 23. Oktober 2011 · 00:46 Uhr

Find ich toll! - Aber wie sollte ein Denkmal der menschlichen Vernunft aussehen, damit "sie sich dann auch wieder mal einfindet" - abstrakt oder konkret.....? (Bücher - zum Beispiel - gibt es schon einige und der Trend geht deutlich auf den Besitz eines Zweitbuches..........) ;-)

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UPeuker 22. Oktober 2011 · 22:17 Uhr

Ich würde der menschlichen Vernunft ein Denkmal setzen, vielleicht findet sie sich dann auch wieder mal ein ;)

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yvokiwi 22. Oktober 2011 · 21:07 Uhr

@musicandus Arthur Rackham müsste auch eines bekommen, einverstanden, obwohl er mir nicht ganz so gut gefällt, wie Dulac.

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bettinabauch 22. Oktober 2011 · 21:00 Uhr

...dem, der das Leben erfand.
Aber der hat sich sein Denkmal schon selbst erschaffen.

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exUser 22. Oktober 2011 · 19:52 Uhr

Für ein Denkmal für Edmund Dulac würde ich auch plädieren! Im Hintergrund sollte dann allerdings auch Arthur Rackham in Erscheinung treten, der Dulac beeinflusst und u.a. Edgar Allan Poe so toll illustriert hat....

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exUser 22. Oktober 2011 · 18:42 Uhr

...dem, der die Musik erfand.

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exUser 22. Oktober 2011 · 02:27 Uhr

.....unbedingt für Herman van Veen - für sein Lebenswerk und für seine Sympathie für Kinder (und - erwachsene Kinder)............

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exUser 22. Oktober 2011 · 01:15 Uhr

Und unbedingt Konstantin Wecker für seine Radikalität,
den Mut, Wahrheiten auszusprechen und all die Provokationen.

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exUser 21. Oktober 2011 · 16:23 Uhr

Dem Entdecker der Mikrobe der menschlichen Dummheit. (frei nach Curt Goetz' Prof. Dr. med Hiob Praetorius)

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yvokiwi 21. Oktober 2011 · 13:18 Uhr

Ich würde Edmund Dulac ein Denkmal setzen, denn er hat mein Schönheitsideal sehr geprägt durch seine Märchenillustrationen.

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alabama 21. Oktober 2011 · 11:28 Uhr

ich würde Sokrates ein Denkmal setzen für Moral und Aufrichtigkeit

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exUser 21. Oktober 2011 · 00:29 Uhr

Ich würde dem Sandmännchen gerne ein Denkmal setzen...es hat meine drei Kinder jahrelang liebevoll in die Nacht begleitet.

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widderjan 21. Oktober 2011 · 00:24 Uhr

Übrigens wurde vor wenigen Jahren hier in Burg (glaub) ein Findling mit einer Plakette aufgestellt für Heinz Meynhardt, u.a. mit großer Inschrift "Wildschwein ehrenhalber". Seine Filme über Wildschweine hab ich als Kind immer gern gesehen.

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