In unmittelbarer Nähe von Ilsenburg befindet sich, etwas im
Verborgenen am Harzrand, die Klosterkirche Drübeck an der alten
Handelsstraße zwischen Wernigerode und Goslar. Bereits 960 in einer
mittelaterlichen Urkunde Kaiser Otto I. erwähnt, wurde im
ehemaligen Benediktinerkloster die Reformation 1545 durchgesetzt
und ein evangelisches Damenstift etabliert welches bis 1946
bestehen blieb. Auf Bitte der letzten Äbtissin Magdalena übernahm
das Diakonische Amt der Kirchenprovinz Sachsen 1946 das
Kloster.
Heute bietet das Klostergelände neben seinem romanischen Erbe eine
Vielzahl an Veranstaltungsreihen, Übernachtungsmöglichkeiten und
wird als Tagungs- und Begegnungsstätte rege genutzt.
Die Fotoausstellung "Mythos Tibet" zeigt vom 08.07. bis 31.08.2012
in den Ausstellungsräumen der Klosterkirche Drübeck, Ilsenburg -
Harz, Ansichten vom Dach der Welt. Eröffnung: 08. Juli, 15.00
Uhr
"Der Mythos Tibet lebt. Es gibt nur wenige Länder und Regionen, von
denen eine solch langanhaltende Faszination ausgeht. Den modernen
Einflüssen zum Trotz versuchen die Tibeter an ihren Traditionen
festzuhalten. Handys und Motorräder stehen im Wettstreit mit
Buttertee und Yaks und ergänzen sich gleichzeitig. Eine Reise durch
Tibet ist heute vielschichtig, zwischen Traditionen und Mythen,
Politik und Moderne.Wir, das war eine kleine Reisegruppe aus
Deutschland, hatten uns an den ranzigen Geruch brennender
Butterkerzen gewöhnt, selbst Gebetsfahnen auf Pässen aufgehangen
und eifrig Gebetsmühlen gedreht. Wir tranken Buttertee mit unseren
tibetischen Begleitern, ließen die deutsch-tibetische Verbundenheit
4.300 Meter hoch leben und opferten für ein Campfeuer etliche
getrocknete Yakfladen."
weitere Infos unter: http://www.reportagereisen.de oder http://www.kloster-druebeck.de