Joachim Gauck soll Bundespräsident werden und deshalb wird er nun ordentlich unter die Lupe genommen. Dabei steht auch die Frage im Raum, ob er in "geordneten Verhältnissen" lebt. Das tut er offensichtlich nicht, meint die bayrische CSU und auch Wolfgang Thierse von der SPD findet, Gauck soll doch endlich seine Freundin heiraten. Das kann er allerdings erst, wenn er sich von seiner ersten Frau scheiden lässt. Aber wie wichtig ist das eigentlich, dass der Bundespräsident ein ordentlicher Ehemann ist? Welche Bedeutung hat die Institution Ehe heute noch? Wie wichtig sind Ihnen geordnete Verhältnisse? Schreiben Sie uns!
Bettina Baltschev gibt hier einige Denkanstöße.
Blog zur Sendung "Hörerforum" am Donnerstag, 23. Februar 2012, 13:05 Uhr



45 Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.
Elbe314
Ich bin nun 34 Jahre verheiratet und ich denke das es so etwas in Zukunft nicht mehr sehr häufig geben
wird denn - Wer möchte im Zeitalter der Globalisierung und der nicht mehr überschaubaren Möglichkeiten
noch einer Randgruppe zugeordnet werden ? Für meine Frau und mich war es keine große und hundertmal
zu überdenkende Sache -Ja- zu sagen . Man muss doch mal anfangen im Leben Fundamente zu gießen
die auch ein Leben lang halten . Die Worte - von mir aus - oder -egal - sind jedenfalls für mich keine Funda-
mente .
Dienstag, 28. Februar 2012, 01:50 Uhr
roby1981
hmm aufgrund dessen dass viele "mein gott" oder "oh gott" zu mir sagen will ich es mal so sagen: von mir aus können sich die leute scheiden oder verheiraten wie sie lustig sind. egal ob kirchlich oder weltlich, papier ist geduldig... Montag, 27. Februar 2012, 22:41 Uhr
meyertomas
Das ist richtig, ich war nicht ganz korrekt. Der Herr selbst heißt keine Scheidung für gut, so wie KEODOR richtig schreibt, auch spielt es doch schon im AT eine Rolle. Und zwar hatten die JUDEN ein Gesetz zur Möglichkeit der Ehescheidung, so daß Gott im Sinne der unverbesserlichen Menschen eine Art der Ausnahme regelte: In Übereinstimmung mit diesen Worten des Herrn schreibt der Apostel Paulus den Korinthern: „Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau nicht vom Mann geschieden werde (wenn sie aber auch geschieden ist, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit dem Mann) und dass ein Mann seine Frau nicht entlasse“ (1. Kor 7,10.11).
Das heißt, Scheidung ist dennoch gegen den göttlichen Willen, aber eine Wiederheirat egal ob vom Mann oder der Frau, und sei es auch der frühere Partner, das ist dann SÜNDE vor Gott.
Konkret heißt das, Herr Gauck handelt zwar anstößig vor den (ja nicht minder anstößigen) Mitmenschen, aber korrekt vor Gott. Eine Scheidung würde Gott zwar nicht gutheißen, aber zumindest noch (schweren Herzens) dulden - eine Wiederheirat, z.B. seiner jetzigen Partnerin, allerdings ist definitiv verboten. (Siehe auch biblische Kommentare und 5.Mose 24, teilweise auch Matthäus). Die Ehe ist und bleibt ein Bund fürs Leben - bis das der Tod uns scheidet. Samstag, 25. Februar 2012, 15:31 Uhr
HennyKellner
Wer kennt die Maßstäbe für geordnete Verhältnisse?
Der "eine Lebensplan" ist ein hohes Ideal - aber bei unserer Lebenserwartung, den vielfältigen Möglichkeiten, die jeder in sich trägt, den tausenden Begegnungen mit Menschen in unserer urbanisierten Welt und den weiteren Räumen vom Wirkungsmöglichkeiten entwickeln sich Menschen und Biographien häufig anders als erhofft und angestrebt.
Warum sollte es moralischer sein, diese Brüche unbedingt mit Scheidung vertiefen, wenn es den Beteiligten gelingt, das Neue, was ihnen zugewachsen ist, in Aufrichtigkeit, Respekt, Zuwendung und Verantwortung füreinander zu leben? „Geordnete Verhältnisse“ definieren sich für mich nicht über URKUNDEN, sondern über die genannten Werte!
Ich fände es wunderbar, wenn ein Bundespräsident, der bisher als aufrechten Bürger galt, ein gesellschaftliches Umdenken anstoßen könnte, was eigentlich zeitgemäße gesellschaftliche Werte im Spannungsfeld von Freiheit und Verantwortung sind.
Das würde für viele ein Lanze brechen, deren Leben sich aus den verschiedensten Gründen vom klassischen Ehemodell entfernt hat und die trotzdem treu, fürsorglich und verantwortungsvoll für alle Beteiligten – Partner wie Angehörige – ihr Leben meistern und sich dafür häufig noch „verstecken“.
Samstag, 25. Februar 2012, 15:18 Uhr
Kedor_Laomer
Die Frage ist doch nicht, was irgendwelche Menschen über die Ehe denken. Hier geht es um das schwierige Amt des Bundespräsidenten. Wenn ein Präsident verheiratet ist, dann hat er, trotz der hohen Scheiderate in Deutschland, mit höherer Wahrscheinlichtkeit für seine Amtszeit eine Frau an seiner Seite, welche ihn unterstützen kann und mit der er sich Zuhause vom Politikstress erholen kann, als wenn er Single oder "nur" in einer Partnerschaft ist.
Es ist einfach praktischer, wenn ein Präsident in Ehe lebt. Samstag, 25. Februar 2012, 15:17 Uhr
Kedor_Laomer
@ meyertomas "Ein Diener der Kirche wie Gauck allerdings sollte sich, wie Jesus sagt, den Scheidebrief geben lassen, aber auf keinen Fall erneut heiraten."
Ähm, wenn ich mich richtig erinnere, hat Jesus sich nie dafür ausgesprochen, die Ehe zu scheiden. "...Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheidnen ..." Samstag, 25. Februar 2012, 15:08 Uhr
meyertomas
@roby1981 ich sehe es ähnlich, wenn auch nicht genauso. Drum ist mir ja der Unterschied standesamtliche und kirchliche Trauung bedeutsam - und natürlich jedem selbst überlassen. Ein Diener der Kirche wie Gauck allerdings sollte sich, wie Jesus sagt, den Scheidebrief geben lassen, aber auf keinen Fall erneut heiraten. Somit ist die zweite Lebenspartnerschaft vor Gott gerechtfertigt - und das erst macht ihn glaubwürdig, so wie jeden anderen (gläubigen) Menschen auch. Dafür steht er ja im Amt. Unabhängig vom Amt des BP. Ansonsten ist die standesamtliche Ehe wohl tatsächlich nur noch formal. Und die kann der Staat reformieren. Damit ist allen genüge getan. Übrigens, auch ich selbst lebe nach den alten Traditionen, obgleich ein aufgeklärtes Kind der DDR - zusammen mit einer Partnerin ohne Trauschein, da sie schon einmal verheiratet und dann geschieden war. Meine Eltern leben es mir vor ohne damit unglücklich zu sein - seit die Ehe nicht mehr funktionierte und die Liebe erloschen war, gingen sie getrennte Wege, doch das Versprechen halten beide bis zum heutigen und wohl auch bis zum letzten Tag, ohne wilde Ehe: bis das der Tod uns scheidet. Donnerstag, 23. Februar 2012, 23:05 Uhr
magentis1984
@Vor einigen Tagen wurde noch zu allen Zeiten und in allen Medien über Wulffs "kleine und große Schnäppchen" diskutiert, nun ist Gaucks "wilde Ehe" dran.
Und wenns wieder warm ist, warte ich auf die Zecken. ;-)))
Hagen Rether - Der alltägliche Wahnsinn (1 / 3)
http://www.youtube.com/watch?v=QoHemEr5tdc
Hagen Rether 24.9.2011 bei 3Sat
http://www.youtube.com/watch?v=lqCsosE_xLM Donnerstag, 23. Februar 2012, 22:05 Uhr
roby1981
@meyertomas: jaaa das ist doch mal eine frage....was bedeutet heutzutage noch die ehe ?
ich fang mal an: also, für mich ist die ehe an sich nix magisches. ich heirate(te) jemanden den ich vertrauen kann, mit dem ich (meist) einer meinung bin und mit dem ich "an einem strang" ziehe. auslöser damals war aber auch das arbeitsamt kassel, dass meine frau, nachdem wir 3 monate in kassel gewohnt hatten (wir zogen damals von düsseldorf nach kassel) auf die insel usedom oder nach wolfsburg schicken wollte um dort als konditorin zu arbeiten. begründung: sie sind ja nicht verheiratet und ihre 3 monate sind um.
ich bin der meinung dass zu einer hochzeit auf jeden fall eine ordentliche feier dazu gehört, wo sich die (groß)familienmitglieder und freunde gern was einfallen lassen können ...
ob man nun noch den "segen von oben" wünscht ist jedem selbst überlassen, wir haben ihn dankend abgelehnt (wie auch, meine frau ist aus der kirche ausgetreten, ich war nie drin)...
aber an sich wäre das ein schönes donnerstag-thema, besser als: darf der bp in "wilder ehe" leben ? was für zahnpasta benutzt er ?.... Donnerstag, 23. Februar 2012, 21:42 Uhr
Johann_Friedrich
Es ist nicht wichtig ob der gute Mann verheiratet ist oder nicht. Was mich stört, ist dass er seit über 20 Jahren getrennt lebt aber nicht geschieden ist. Das kann doch nur steuerliche Gründe haben. Also das sollte er regeln und dann kann er außer Kindern alles mit in sein Schlafzimmer der Präsidentenwohnung nehmen.
Das Präsidentenamt ist mir eh sowas von egal da können sie auch einen Besenstiel reinstecken. Am sinnvollsten und sparsamsten wäre es jedoch es abzuschaffen. Donnerstag, 23. Februar 2012, 19:53 Uhr
musicandus
@xanthippe - ob es wohl auch möglich sein könnte, sich in einem Kultursender ohne "Medienzwang" - zwanglos - auf einer Communityseite über aktuelle Themen auseinanderzusetzen? Es gerät ja nicht in gedruckter Form in riesiger Auflage - wie "BILD-dir deine-Meinung" auf den Markt und ist ja nur für die "echten" oder "unechten" Figaroianer bestimmt..........;-).............Toleranz...???? Donnerstag, 23. Februar 2012, 19:10 Uhr
meyertomas
Zur Ehe angemerkt, einen Unterschied nicht außer acht zu lassen - es gibt die staatlich sanktionierte Ehe vor dem Standesamt und die Kirchliche vor dem Altar und damit vor Gott. Beides bedingt einander nicht lt. Gesetz und auch ohne Gesetz. Diese Feinheit könnte in den Diskussionen noch mit bedacht werden, dann wird es differenzierter, insbesondere Herr Gauck ja ein Diener des Herrn ist. Vielleicht weiten sich die Horizonte der teilnehmenden Diskutanten, wenn dieser Aspekt mitbedacht wird ? Donnerstag, 23. Februar 2012, 16:01 Uhr
xantippe
Ich war auch etwas enttäsucht, dass sich figaro dem "Medienzwang" nicht entziehen kann, ein Thema zu bedienen, das - einmal in die Öffentlichkeit geworfen - nun - offensichtlich bei Strafe des Unterganges - von allen bedient werden muss. Vor einigen Tagen wurde noch zu allen Zeiten und in allen Medien über Wulffs "kleine und große Schnäppchen" diskutiert, nun ist Gaucks "wilde Ehe" dran. Schwachsinn! Wo leben wir denn? und warum tun wir das? Zur Selbstbefriedigung, d. h. damit wir "demokratisch" zeigen können, dass wir mitreden dürfen? Irrtum! Donnerstag, 23. Februar 2012, 15:36 Uhr
Zimmermann
Nach dem letzten Reinfall ist es doch legitim, jetzt und in Zukunft etwas genauer auf die Noten zu schauen. Grundsätzlich sind "geordnete Verhältnisse" erstrebenswert, müssen aber kein Dogma sein, das ist wahr. Allerdings war ich schon sehr enttäuscht zu erfahren, dass Herr G. nach offenbar einvernehmlicher Trennung von seiner Ehefrau bis heute keine Zeit oder Kraft gefunden hat, diese Ehe rechtswirksam zu beenden. So wie das die meisten machen. Andernfalls hat so was immer ein "Geschmäckle". Das hätter er doch spätestens tun müssen, als klar war, dass eine neue Lebensgemeinschaft / Partnerschaft besteht. Kraft der von ihm geleiteten Behörde und höchster moralische Ansprüche an Andere war er da in den Neunzigern wesentlich konsequenter. Aber da ging es ja auch um "Verlierer der Geschichte", wen störte / stört das schon.
Ich hätte es begrüßt, wenn ein geeigneterer Kandidat gewählt worden wäre und man uns das ganze Possenspiel erspart hätte. Wenn nun dennoch Herr G. als "zweite Wahl" gewählt wird ( was wohl kaum zu verhindern ist ), dann sollte aber konsequenterweise seine (noch) rechtmäßig Angetraute mit in das BP-Amt einziehen und und von den aus Steuermitteln finanzierten Einkünften / Ehrensold partizipieren. Sie hat es mit dem Verein in Rostock sicher nötig.
Insgesamt ein unmöglicher Vorgang, der ein bezeichnendes Licht auf die aktuelle politischen Verhältnisse in diesem Land wirft. Gott sei Dank steht Herr G. nicht beispielhaft für Tausende Pfarrer / Theologen, die diese Probleme im familiären Bereich nicht haben und einfach geradlinig ihren Glauben, mag man ihn teilen oder nicht, leben.
Donnerstag, 23. Februar 2012, 14:53 Uhr
Radiohoerer
Die Erfindung der Ehe stammt aus einer Zeit, in der die meisten Menschen Analphabeten waren und glauben mussten was die Obrigkeit erdachte. Durch Ideologen aller Art wurde dieses Relikt bis in unsere Zeit am Leben erhalten. Die Ehe ist für mich nicht viel mehr als ein Verwaltungsakt. Alles weitere Drum und Dran ist Interpretation des Einzelnen.
Für ein glückliches Zusammenleben ist der Trauschein weder notwendig noch hilfreich. Im Gegenteil gibt es nach meiner Auffassung viel zu viele Ehen, die nur noch des besseren Anscheins wegen nicht geschieden sind. Ich glaube es wird Niemandem der sich ehrlich umsieht schwer fallen dafür Beispiele auch im eigenen Umfeld zu finden.
Die anmaßende Forderung nach „geordneten Verhältnissen“ ist an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten!
Nach der Auffassung dieser ach so redlichen Forderer lebe ich in inakzeptabler wilder Ehe und meine Tochter müsste als Bastard von der „guten“ Gesellschaft ferngehalten werden.
Dunkelstes Mittelalter! Aufwachen! Es gibt mittlerweile viele zulässige Wahrheiten!
Die familiären Verhältnisse des Herrn Gauck sind erstens (auch später als Präsident) seine private Angelegenheit und zweitens spiegeln diese mehr die Realitäten in Deutschland wieder als die geforderte Ordnungsehe!
Aus Bayern war ja nicht viel anderes zu erwarten, aber von Herrn Thierse bin ich schwer enttäuscht! Wie kommt der eigentlich mit unserem derzeitigen obersten Auslandsrepräsentant klar?
Ideologie- egal welche - war noch nie gut für die Menschen.
Besonders Kirchenanhänger und –vertreter sollten beim Thema „geordnete Verhältnisse“ ganz kleinlaut sein!
Donnerstag, 23. Februar 2012, 14:24 Uhr
44Melodie67
Wie arrogant sind wir doch, uns mit unseren sog. " Ordnungs- und Moral " -vorstellungen über unsere Mitmenschen meinen ,hinweg setzen zu können.
Ich, als ganz kleiner " Otto- Normal- Verbraucher " habe in meinem zwar nicht ganz geringem aber keineswegs absolut weltweiten Bekanntenkreis schon 3 Beispiele, bei denen die sogenannte " Ordnung der Verhältnisse " zwanghaft durchgeführt, nicht nur glücklose sondern sogar desaströse Verbindungen hervorgebracht hat.
Ich selbst lebte ebenfalls mehrere Jahre ohne Trauschein.
Inzwischen ist mein Partner verstorben und ich lebe - in sehr geordneten Verhältnissen ( oder doch nicht) - nämlich allein.
Sicher gibt es viel wichtigere Faktoren, einen Menschen zu beurteilen. Donnerstag, 23. Februar 2012, 13:51 Uhr
musicandus
....ich kenne von anderen Sendern wesentlich niveaulosere Sendungen, bei denen ich freiwillig abschalte.............;-) Was hat @upsEF gegen Auseinandersetzungen in Fragen, die offensichtlich ganz Deutschland bewegen...:-)))))) Donnerstag, 23. Februar 2012, 13:20 Uhr
exUser
So ich habe abgeschalten.... Niveaulose Sendung! Das ist nicht nur unter der Gürtelliene sondern unter der Schuhsole! Für soetwas zahle ich keine Gebühren! Donnerstag, 23. Februar 2012, 13:16 Uhr
musicandus
...also @fotasma - das ist wohl dialektisch nicht ganz klar erkannt.......;-)
"Jetzt mischt sich Figaro auch noch in dieses - durch den Kakao ziehen von Menschen, die im öffentlichen Leben stehen - ein".........
Hier wird lediglich einem Forum Raum gegeben, auf dem in wenigen Minuten im Sender eigegangen wird......
"Quotenhascherei" oder demokratische Auseinandersetzung - auch wenn es "Klatsch" ist........ Bitte! Ich würde die Frage nach Quotenhascherei und den Möglichkeiten demokratischer Äußerungen nicht so totalitär in Verbindung bringen...;-) Donnerstag, 23. Februar 2012, 13:08 Uhr
Chri-Sta
Für mich stellt sich die Frage: sorgt ein Trauschein alleine für "geordnete Verhältnisse"? Ich finde es ist ehrlicher ohne Trauschein mit dem Partner zu leben - sogar wenn es da noch einen bestehenden Trauschein gibt. Das Ehepaar Gauck wird seine Gründe haben warum sie diese , offenbar für beide Seiten gängige Praxis, gewählt haben.
Viel wichtiger finde ich die politische Einstellung eines Bundespräsidenten. Wie vertritt er die Menschen im Land? Welche Strömungen unterstützt er? Welche Meinung hat er zu den derzeitigen Auswirkungen der Finanzkrise? Diesbezüglich würde mir die seit Kurzem diskutierte eventuelle Kandidatin Beate Klarsfeld wesentlich besser gefallen, selbst wenn ihre Familienverhältnisse ungeklärt wären ... Donnerstag, 23. Februar 2012, 12:29 Uhr
Eva_69
In welchem Jahrhundert leben wir eigentlich? Ob ein Mensch verheiratet ist oder eine Freundin hat, geht niemanden etwas an, höchstens die betreffende Familie. Herr Gauck ist alt genug, für sich selbst einzustehen. Und er hat eine eigene Meinung, die er auch vertritt, nicht alles nachredet, was andere wollen. Noch ist er nicht Bundespräsident, schon beginnt das Hauen und Stechen. Die Leute mögen bitte vor ihrer eigenen Tür kehren. Dieser Mann hätte vor 2 Jahren bereits gewählt werden sollen, er ist eine Persönlichkeit, die ein Land präsentieren kann. Und das soll er tun, finde ich. Donnerstag, 23. Februar 2012, 12:25 Uhr
fotasma
Ich gebe
JMx
völlig Recht. Diesen Klatsch bitte löschen.
Jetzt mischt sich auch noch Figaro in dieses 'durch-den Kakao-ziehen' von Menschen, die im öffentlichen Leben stehen, ein.
Quoten - Hascherei?
Ich finde, dass in den letzten Monaten genug 'schmutzige Wäsche' gewaschen worden ist. (Gttbg.,Wulff, nun Gauck, vorein paar Jahren Seehofer, der sogar noch ein aussereheliches Kind gezeugt hatte..).
Von welchen Hauptproblemen wollen Politiker, die mit solchen Themen die Presse füttern, denn ablenken? Donnerstag, 23. Februar 2012, 12:24 Uhr
musicandus
Ach naja @JMx - da bin ich anderer Meinung. Ich übersehe jetzt mal die unzähligen Klatschzeitungen und Klatschspalten......... Dieses - tatsächliche - Klatschthema zu tilgen, käme einem Verbot gleich.
Auch "Klatsch" ist eine Version des Spiels des "homo ludens".
Wer das nicht erträgt, braucht Klatschzeilen und Klatschzeitungen nicht zu konsumieren.....;-)
Wir reden doch hier so oft über "Demokratie" - oder? Donnerstag, 23. Februar 2012, 12:13 Uhr
Mariusus
Gewählt wurde Herr Gauck und nicht seine Frau oder Partnerin. Deshalb ist es völlig uninteressant in welchen familiären "Verhältnissen" er lebt.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die partnerschaftlichen Demonstration von Poltikern, ähnlich dem US-amerikanischem Zirkus, nicht nachahmenswert ist. Bei allen Bundespräsidenten fand ich das unangemessen, schließlich wurde die Partnerin nicht gewählt. Was soll das?
Bei Frau Merkel geht es doch auch, und sie führt ihren Mann nicht wie ein Hündchen vor.
Donnerstag, 23. Februar 2012, 12:07 Uhr
JMx
Liebes Figaro-Team,
es wäre mein Wunsch, dass sich jeder, eingeschlossen Figaro und Frau Baltschev, bei diesem Thema zurück hält. Beenden Sie dieses Klatschthema, nehmen Sie diesen Artikel heraus und überlassen Sie die Angelegenheit Frau Schadt und Herrn Gauck.
Wollen Sie aber eine Meinung zu diesem Thema publizieren, dann bitte eine zeitgemäße und eine, die einem Kultursender angemessen ist.
Danke und schöne Grüße
Jörg Marx Donnerstag, 23. Februar 2012, 11:59 Uhr
musicandus
Die Begriffe "Ordnung" und "ordentlich" kann ich nur festmachen an vernünftigen gegenseitigen Übereinkünften zwischen den (betroffenen) Beteiligten und deren persönlichen Befindlichkeiten. Moralische Wertungen nach ohnehin wandelbaren Vorstellungen und möglicherweise nicht mehr zeitgemäßen Gesetzen werden zu oft missbraucht und machtrelevant instrumentalisiert. Das halte ich für falsch und unangemessen. Die Abwägung zwischen persönlichen "Verhältnissen" - die bis in ihre Einzelheiten eigentlich niemanden etwas angehen - im vermeintlichen Widerspruch zu den Qualifikationen einer Persönlichkeit zu einem Amt - dürften kein Thema für eine main-stream-Meinung sein.......
Donnerstag, 23. Februar 2012, 11:42 Uhr
Isidorus
Weischt, wehnuss, hauptsach der treue Sohn der Kirche beichtet uns alles ... Zur Not fragen wir höchstnotpeinlich nach ... ähem
Kellergeheimnisse gehen nur an den Chef !
wulft, äh wufft mal ein bissle doggenmäßig rum, Laterans Kläffer Isí Donnerstag, 23. Februar 2012, 11:17 Uhr
Brigitte
Bis vor zwei, drei Bundespräsidenten interessierte sich "der Mann auf der Straße" nicht für ihn, kannte kaum seinen Namen. Ist ja schön, dass aktuell das höchste Amt im Staat breitere Bekanntheit erwirbt, aber handelt es sich dabei um das Amt?
Deutschland, hast du keine anderen Sorgen als ein gesponsortes Hotelzimmer oder ein geschieden-wiederverheirateter (was nach katholischem Glaubensgrundsätzen ja gar nicht geht) oder ein evangelisch- getrennt lebender (was dem Prinzip der (katholischen) Unauflöslichkeit der Ehe als Sakrament viel mehr entspricht als der evangelischen Sicht, dass die Ehe "ein weltlich Ding" sei) Bundespräsident? Wie sollte Letzterer geordnete Verhältnisse herstellen, außer sich von seiner Freundin zu trennen, was auch nicht menschlich hochwertig wäre (stört meine Reputation und Karriere: ex und hopp!) ??
Während bei Herrn Wulff die Neid-Maschine anlief (hey, der hat so viel Geld und lässt sich durch reiche Freunde noch mehr schenken! Ich hab solche nicht!), kommt jetzt die "Der-ist-wie-wir"-Welle: alle, die einfach so zusammen, getrennt, geschieden, wiederverbandelt mit und ohne Schein leben, können ja hier eigentlich keine Moralforderungen stellen, ohne sich selbst zu disqualifizieren.
Geht es darum? NEIN! Wir reden von einem Politiker und Repräsentanten unseres Volkes, nicht von einem Übervater, geschweige von einem "Bundesheiligen", wie es in der Samstags-Glosse auf Figaro so schön hieß!
Bitte, liebe Öffentlichkeit, wende dich wieder den wahren Problemen zu: das deutsche Auslandsvermögen in Höhe von 500 Mill. Euro ist wahrscheinlich ein für alle mal futsch, die Rettung der Zocker-Banden, äh Banken sozialisiert die Schulden bei Privatisierung der Gewinne, keine Partei wagt sich daran, diese Fehlentwicklung durch Wiedereinführung der Trennung von Anlege- und Investmentbanken wieder gerade zu rücken und uns Deutschen deutlich zu sagen, dass unser Wohlstand nicht durch Europa oder außereuropäische Völker aufrecht erhalten wird, sondern nur durch eine junge Generation, die hier lebt und arbeitet.
Wenn diese dann in genügender Anzahl in "geordneten Verhältnissen" aufwächst (das heißt mit Mutter und Vater, die zusammen bleiben, auch wenn andere Mütter schöne Töchter und Söhne haben und der eigene Partner genauso wenig perfekt ist wie man selbst und wie unsere Bundespräsidenten!), dann kann unser Land weiter blühen. Amen. Donnerstag, 23. Februar 2012, 11:17 Uhr
wehnuss15
Isi, mein Isi! Meinst du wirklich, dass ein katholischer, in geordneten Verhältnissen lebender Pfundskerl seine Gene in der ganzen Welt verstreuen darf? Was munkelte man dazu in Laterans Kellern?
-------------------------------------------------- -------------------------------------------------- ------------------------------------------
Was die Bedeutung der Institution Ehe betrifft, so ist m. E. eine Reform dringend nötig.
Danach schreien schon allein die vielen, vielen "wilden Ehen"!
Die Hochzeit kann ein teures Unterfangen sein, die Scheidung nicht minder!
Ganze Berufsgruppen partizipieren heutzutage am Scheitern einer Ehe!
Und lachen sich ins Fäustchen! Ist das noch rechtens?
Die Ehe im herkömmlichen Sinne wird in Zukunft an Bedeutung verlieren.
Wir werden immer weniger silberne oder gar goldene Hochzeiten feiern dürfen!
Man könnte vielleicht eine Ehe, eine Übereinkunft auf Zeit anstreben.
Mit der Klausel, dass sie jederzeit verlängert werden kann. Natürlich im Konsens.
Im anderen Falle wird sie einfach auf dem Standesamt aus dem Register ausgetragen, diese missglückte Verbindung!
Steuerrecht und Unterhaltsfragen müssten in diesem Zusammenhang neu überdacht werden.
Ganz wichtig: die Rechte der Kinder müssen neu formuliert werden.
Unabhängig von irgendwelchen Animositäten!
Diese ganzen finanziellen Abhängigkeiten resultieren aus einer Zeit, da sich der Staat auf die Familie als kleinste Zelle berief. Der Mann galt bei diesem Bild als Ernährer und Familienoberhaupt! Wird aber immer mehr unterlaufen.
Die Jüngeren, diejenigen, die betroffen sind, sollten hier ihre Meinungen einbringen...
Nicht nur die alte wehnuss...
Donnerstag, 23. Februar 2012, 10:33 Uhr
ghic
Was sind denn geordnete Verhältnisse?
Und gelten geordnete Verhältnisse nur im Kontext Beziehung/Ehe?
Wird der designierte BP ein besserer BP sein, wenn er geschieden/wiederverheiratet ist?
Grundsatzdiskussion zur "Institution" Ehe finde ich ja gut - aber in diesem Zusammenhang und
nach den vielen Diskussionen hier bei Figaro zu J.Gauck, unwichtig.
Donnerstag, 23. Februar 2012, 10:18 Uhr
exUser
Ich bin ziemlich entäuscht, das sich ein "Kultursender" wie Figaro mit dem Anstoss zu einer solchen Diskussion auf BildzeitungsNIEWO begibt... Ich meine, Thema verfehlt und NICHT "weiter so", sonst werdet Ihr von mir abgeschaltet... Donnerstag, 23. Februar 2012, 09:54 Uhr
abendick
Norbert Geis hat recht! Ein in wilder Ehe lebender Joachim Gauck kann und darf nicht unser neuer Bundespräsident werden! Es ist somit Zeit für eine neue Ära des Bundespräsidententums. Ich schlage daher ein Präsidenten-Ehepaar vor, das gleichberechtigt nebeneinander unsere Republik vertritt. Dann hätten wir auch endlich eine Frau. Und einen Mann. Des Weiteren sollten in dieser Partnerschaft beide großen Koalitionen unserer Parteienlandschaft vertreten sein; auf die Bedeutung eines solchen Konsenses wurde ja in den vergangenen Tagen berechtigt hingewiesen. Natürlich habe ich auch bereits einen konkreten Vorschlag, der möglicherweise sogar die allseits ignorierten Linken mit ins Boot nehmen könnte: Klaus Wowereit und Guido Westerwelle!
Ich sehe dieses Bild schon vor mir: Geis und Gysi, Hand in Hand skandierend: "Wowi and Westi for President!" Donnerstag, 23. Februar 2012, 09:24 Uhr
b_amler
Die Diskussion halte ich für absolut anachronistisch. Wenn es auch nicht die ideale persönliche Situation für uns Außenstehende ist, so ist es allein die persönliche Entscheidund des / der Betroffenen. Eine nach außen hin blendende Ehe, muß nicht zwangsläufig auch die innere Situation widerspiegeln. Das weiß jeder. Es geht hier nicht um eine "Seifenoper" aus dem Nachmittagsprogramm! Das Leben kennt leider auch allzuviel "Brüche", von denen jeder betroffen werden kann. Kriminalistische Vergehen sind ein anderes - wirklich abstoßendes - Feld Donnerstag, 23. Februar 2012, 08:55 Uhr
Isidorus
Jomei, wehnuss, der Seehofer Horst ist doch ein Pfundskerl. Der ist katholisch und das ist mit anderen Dingen gar nicht zu vergleichen ...
Geheime Ethikkomm. im Laterankeller, Die dänische Dogge des Herrn, Isí Donnerstag, 23. Februar 2012, 08:53 Uhr
wehnuss15
Ich empfinde jegliche Einmischung einer sogenannten Öffentlichkeit als unzulässige und überflüssige Einmischung! Das muss doch wirklich jeder selbst wissen, wie er lebt und welch Regeln für ihn gelten! Auch ein zukünftiger BP!
@ deichschaf, du hast in deiner Aufzählung den derzeitig amtierenden BP Seehofer vergessen! Donnerstag, 23. Februar 2012, 08:26 Uhr
meyertomas
Und noch etwas: auf Herrn Gauck bezogen, sagt die Kirche, ein Diener des Herrn muß den internen Ansprüchen genügen. Diese sind unter anderem die Befolgung alter Glaubensgrundsätze aus dem alten wie auch neuem Testament. Mose hat uns ein Gesetz gegeben. Da der mensch unvollkommen, erweiterte Jesu dieses. Wer also nicht mehr in der Ehe leben könne, der lasse sich den Scheidebrief geben. Wohlgemerkt, das ist eine Kann-Bestimmung und muß nicht sein, sollte es aber. Im weiteren dazu ist die Ehe vor Gott geschlossen ein heiliges Sakrament - und man heiratet nur einmal im Leben: "Drum prüfe wer sich bindet" und: "bis das der Tod uns scheidet". So gesehen lebt Gauck durchaus in geordneten Verhältnissen und grad weil er gemäß den alten (und weiterhin gültigen) Taditionen/Anordnungen der Kirche handelt, genießt er meinen vollsten Respekt und ist authentisch. Unabhängig davon, das ich seine Ansichten und politischen Einstellungen selbst nicht teile, und ich selbst leider mit ähnlichen Bedingungen negative Erfahrungen mit der modernen Kirche machen mußte. Doch das ist hier irrelevant, ich glaube, Herr Gauck lebt den Glauben noch wie kaum ein anderer. Donnerstag, 23. Februar 2012, 07:09 Uhr
meyertomas
Im übrigen stimme ich @yvokiwi zu. Mittwoch, 22. Februar 2012, 22:03 Uhr
meyertomas
Geordnete Verhältnisse sind mir im großen Staatswesen genauso wichtig wie im kleinen Familienleben. Der Mensch hat ohne Ordnung und ohne Struktur und Regeln einen automatischen Hang zum Chaos. Da brauchen wir nicht so weit zu schauen, mitunter genügt ein Blick die Straße hinüber. Leider ufert das Ordnungsgehabe in dieser Gesellschaft aus - auf der einen Seite Überreglementierung mit tausenden von Vorschriften inklusive Ausnahmeregelungen, und auf der anderen Seite die Freiheit (im übrigen ist damit nur die Freiheit des Kapitals gemeint). Paßt nicht. Mittwoch, 22. Februar 2012, 22:01 Uhr
Printmaker
Geordnete Verhältnisse im Regierungsapparat wären mir schon wichtig; z. B. in Bezug darauf wer das Sagen hat im Staate: das Großkapital, die Wirtschaft oder die gewählten Volksvertreter.
Wie sich nicht erst in letzter Zeit erwiesen hat, gibt es hier eine gewisse Unordnung.
Wenn die Vorgestrigen sich mit dem Gestrigen über ihre Privatsachen streiten, ist mir dies absolut gleichgültig.
Mittwoch, 22. Februar 2012, 20:52 Uhr
Friedhelm
Die Diskussion um das Amt und die Person des Bundespräsidenten nimmt allmählich absurde Züge an. Wenn ich dann noch den Begriff "wilde Ehe" lese, frage ich mich, wie ein Begriff, der aus der Ära Adenauer und den muffigen Anfangsjahren unserer Republik stammt, ernsthaft in die Diskussion eingeführt werden kann. Wie "wild" soll denn die nichteheliche Beziehung eines Herrn im fortgeschrittenen Rentenalter sein? Das ist ja zum Kichern. Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass die ganze Aufregung zunächst um die Verfehlungen von Christian Wulff und nun um potentielle moralische Defizite in der Lebensführung von Herrn Gauck daher rührt, dass die deutsche Öffentlichkeit krampfhaft auf der Suche nach dem "guten Menschen von Schloss Bellevue" ist. Dieser Mann soll all die Verstöße gegen Recht und Moral, die in weiten Teilen der Bevölkerung an der Tagesordnung sind (Steuerhinterziehung, Ehebruch, Kapitalflucht etc.), durch eine fast schon übermenschliche Integrität vergessen machen. Diese Erwartungen kann wahrscheinlich auch Herr Gauck am Ende nicht erfüllen. Und das ist gut so. Sonst bleibt nämlich der Bundesversammlung nur noch die Alternative, den lieben Gott zum Staatsoberhaupt zu wählen. Mittwoch, 22. Februar 2012, 20:31 Uhr
bg_jena
das ist doch das Problem von Herrn Gauck. Da stören mich andere Dinge viel mehr. Mittwoch, 22. Februar 2012, 19:44 Uhr
deichschaf
mal tiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiief Luft holt:
Tjaaaaaaaaaaaaaaa, und in in Berlin regiert ein schwuler Bürgermeister
...oh, Gott...
Westerwelle lebt ja " geordnet " uff...
Ist der Wowi denn verpartnert?
Dann würde es ja wohl gehen , da mit Urkunde ...oder???
oder zählt das nicht, weil es anders ist ?
Was ist denn ein "ordentlicher Ehemann"
und nur ein verheirateter Mann kann Bundespräsident werden ?
und...wie kann ein Mensch einem anderen Menschen vorschreiben , zu heiraten was maßt der sich an??? .... unmöglich!
Ich finde es langsam einfach lächerlich, was die Öffentlichkeit sich so einbildet ...
welche moralische Keule geschwungen wird...mir reicht's.
Na, dann stochern wir mal im Leben von Frau Merkel rum...
da findet man sicherlich etwas...
PS:
und überhaupt....den Bart von Herrn Thierse ist eine Zumutung!
Wer soooo in der Öffentlichkeit steht, sollte.....bartlos sein...und kein Sauerkraut im Gesicht haben
soll der was verbergen????
ab damit!
.....und nun wieder einatmet Mittwoch, 22. Februar 2012, 19:41 Uhr
alabama
Ja was sind denn geordnete Verhältnisse.
In einer Zeit wo sich Europa vereinigt verschieden Religionen und Kulturen sich begegnen, vermischen sich miteinander arrangieren.In dieser Phase wo alles in Bewegung ist und sich verändert werden die sogenannten geordneten Verhältnisse weggefegt.
Es werden neue Verhältnisse entstehen welche auch Regeln haben ,wie Menschen zusammen leben können aber das wird erst die Zukunft weisen.
Das konservative Denken wird einer universelleren Denkweise weichen müsse.
Wir sind gerade auf dem Weg. Mittwoch, 22. Februar 2012, 18:38 Uhr
Deblockierer
Joachim Gauck und seine Ehefrau haben sich vor 20 Jahren offensichtlich wie anständige Menschen ohne "Krieg" voneinander getrennt. Eine Scheidung ist oft für einen Partner und die Kinder ein Nachteil, also was geht das die "Gestrigen" von der CSU und SPD an?
Mit seiner jetzigen Partnerin lebt er auch schon wieder 10 Jahre zusammen.
Wir nähern uns immer mehr der Pseudomoral der "Teaparty" in der poltischen Argumentation?
(Ich hatte Glück und bin seit 51 Jahren mit meiner 1.Tanzstundenpartnerin verheiratet. Wir haben drei Kinder und zwei Enkel) Mittwoch, 22. Februar 2012, 18:31 Uhr
yvokiwi
Ich selbst bin sehr für geordnete Verhältnisse sobald Kinder beteiligt sind, jedenfalls bei mir und meiner Familie, denn da ist es mit der Beliebigkeit aus meiner Sicht vorbei.
Wie andere das handhaben, interessiert mich nicht. Ich würde meine Vorstellungen anderen nicht überstülpen.
Ich finde, es gibt gute Gründe, getrennt von Tisch und Bett, aber als wirtschaftliche Einheit und Familie fortzubestehen, jedenfalls solange, wie der neue Partner nicht seine eigene Berufstätigkeit aufgibt oder weitere Kinder aus der neuen Beziehung entstehen. Mittwoch, 22. Februar 2012, 17:11 Uhr