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meinFIGARO-Redakteur 23. Juli 2012 · 23:26 Uhr 832 mal aufgerufen
Kategorie: Das Interaktive Magazin

Grusel, Prunk & Denkmalschutz - Wären Sie gerne Schlossherr/in?

Schlösser sind voller Magie. In dunklen Gewölben scheinen Geister zu spuken und die alten Gemäuer stecken voller Geschichte und Geschichten. Kaum ein Märchen kommt ohne ein prunkvolles Schloss aus und auch im Krimi werden die blutrünstigen Mörder immer wieder hinter den düsteren alten Mauern vermutet.

In den Jahrhunderten hat der Zahn der Zeit an so manchem Gemäuer genagt, schien es ursprünglich auch für die Ewigkeit gebaut. Vielen Schlössern sieht man die einstige Pracht heute nur noch auf den zweiten Blick an. Nicht wenige sind mittlerweile zur romantischen Ruine geworden. Eine Sanierung ist teuer. Einige Beherzte versuchen es dennoch und werden so zu neuen Schlossherren. Beispiele finden sich auf Schloss Gleina oder Schloss Goseck.

Nicht wenige Hochzeiten werden heute auf Schlössern gefeiert und wahre Besucherscharen strömen zu den bekannten historischen Gemäuern. Warum faszinieren Schlösser die Menschen auch heute noch so sehr?

Erzählen Sie uns Ihre Schlossgeschichten
In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist die Anzahl an Schlössern und Burgen enorm. Das nächste Schloss ist zumeist nur einen entspannten Fahrradausflug entfernt. Daher wollen wir gerne Ihre Schlossgeschichten hören!

Welches Gemäuer hat es Ihnen besonders angetan? Sind Sie vielleicht selber Schlossherr/in oder kennen jemanden, der sich dieser Aufgabe stellt? Welche Probleme gibt es bei der Pflege eines so großen und ehrwürdigen Hauses? Würden Sie gerne Besitzer/in eines Schlosses sein? Angesichts zahlreicher Ruinen: muss wirklich jedes Schloss gerettet werden? Und haben Sie vielleicht sogar schon einen echten Schlossgeist beim Spuken erlebt?


Blog von Kim Fisher
Im MDR FERNSEHEN erkundet seit dem 23. Juli Kim Fisher spannende und interessante Schlossgeschichten, berichtet von Macht und Mythos, Glanz und Gloria, aber auch Krieg und Kampf, der in und um die eindrucksvollen Gemäuer stattgefunden hat. In der meinFIGARO-Community bloggt Kim Fisher parallel zur Serie und erzählt ihre persönlichen Schlossgeschichten. In der meinFIGARO-Sendung ist sie zu ihren Schlosserlebnissen im Gespräch.



Schwerpunkt-Thema der meinFIGARO-Sendung am Samstag, 28. Juli 2012, 13:00-16:00 Uhr.

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Hans 29. Juli 2012 · 20:40 Uhr

@magentis1984: ja, war auch mein Empfinden. Sommerloch? Neuer Trend? Am kommemden Samstag gibt es hoffentlich viel engagierte Berichterstatung von der mF-art. Stoff dafür wird es bestimmt genug geben. Bis dann

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magentis1984 28. Juli 2012 · 22:38 Uhr

Das Magazin Heute war für mich nichts Halbes und nichts Ganzes. Musik mit etwas Magazinbegleitung. Kurz angebunden... :-\

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acrobat 28. Juli 2012 · 18:58 Uhr

Mein Fazit zur Sendung: Nun denn doch:
Lieber im Schloss mit Brief und Siegel
als im Knast hinter Schloss und Riegel. *Grins*

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Hans 28. Juli 2012 · 18:44 Uhr

Als glücklicher Schloßherr konnte ich mich in meiner Kindheit fühlen, die ich in Quedlinbutg verbracht habe. Befreundet mit dem Sohn des Museumsleiters im Schloßstift hatte ich seinerzeit unbeschränkten ZUgang zu allen räumlichkeiten, kannte viele Geschichten;interessierte mich für die Historie, alles war mein Reich nach Museumsschließung. Es war wirklich eine schöne Phase meiner kindheit. Undenkbar heute.

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acrobat 28. Juli 2012 · 18:19 Uhr

Zum Beitrag eben mit den 5 Würsten im Schaufenster:
In der DDR wurde mal ein Fleischer verhaftet. Er hatte eine Roulade in das ansonsten leere Schaufenster gelegt und ein Schild dabei gestellt mit der Aufschrift: "Beratungsmuster".

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acrobat 28. Juli 2012 · 18:11 Uhr

cool alter, das geht tier in die pfeife, affenspeed, overkross, stirnschuss.

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exUser 28. Juli 2012 · 18:09 Uhr

......... was wäre da entscheidend: die Befindlichkeit der Kröte oder die Attraktivität der Prinzessin?
(ich weiß, es ist eine Gewissensfrage, die nicht beantwortet werden muss! ......Die örtliche Umgebung und die Beschaffenheit des Schlosses wäre da wohl dann auch nicht so ausschlaggebend....?) ;-)

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acrobat 28. Juli 2012 · 17:54 Uhr

Prinzessin haben oder Kröte bleiben? Ich wüsste sofort, wie ich mich entscheiden würde.

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exUser 28. Juli 2012 · 17:50 Uhr

Hihi! Liebe KimFisher! - Hab' gerade das Interview gehört. - Wer würde Ihnen denn nicht gerne in einem Schloss als einer Prinzessin begegnen, als Frosch heranhüpfend in der Erwartung, an die Wand geschmissen zu werden.....;-)................(ist doch nur ein Märchen!)

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acrobat 28. Juli 2012 · 17:42 Uhr

So könnte man es auch sehen.
Den Blödsinn des Karnevals ganzjährig zu implantieren. Interessant! Neue Erkenntnis, wir sollen damit von einer dunklen Macht unterwandert werden. Ich geh mal gleich in den anderen Channel (Darkghosters) und melde das als neue Verschwörungtheorie an. *hippundhopp*

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exUser 28. Juli 2012 · 17:31 Uhr

.....ist nicht aber auch jede Karnevalsbesessenheit dem ähnlich, ebenso jeder Modetrend, jede Verkleidung - ob sichtbar oder nur als ein Psychotick zu erahnen - also eine Alltäglichkeit.....(?)

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acrobat 28. Juli 2012 · 17:29 Uhr

@musicandus
Auch die Betrachter kaufen: das Betrachten.

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acrobat 28. Juli 2012 · 17:24 Uhr

@musicandus
Zum Thema Verrücktheit hätte ich noch was:

Neben dem Schlösser- und Burgenkult, der derzeit betrieben wird und den ich mir nicht zu erklären weiß, kann ich nicht verstehen, weshalb sich heute Menschen so gern mit den Nachahmungen der Kleider der einstmalig Betuchten verwandeln und sich in dieser Verkleideten-Rolle wohlzufühlen scheinen. Was muss das für ein Gefühl sein, sich wie die Pompadour oder wie Lullu XIV zu geben? Ist die Gegenwart so grauenhaft, dass man sich eine Pseudo- Vergangenheit herbeifetischt? Haben diejenigen, die affige Ritterspiele raubritterhaft und flächendeckend installieren, eigentlich eine winzige Ahnung davon, wie das Mittelalter wirklich war? Wie kann man nur eine solch finstere Zeit herbei projizieren? Naja, wem es Spaß macht… Ich finde das albern und grotesk.

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exUser 28. Juli 2012 · 17:18 Uhr

Ach na ja, - verrückt ist jeder wohl irgendwo ein bisschen, ob nun schlossverrückt oder eben anders.......
Die aktiv Schlossverrückten haben sicher gespenstisch viel Zaster, die anderen eher nicht so........(die einen kaufen, die anderen betrachten) ;-)

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acrobat 28. Juli 2012 · 16:52 Uhr

Habe in dem Telefonat gerade gelernt,

dass ehemalige Schlossherren wohl Schlossgespenster sind
und neue Schlossherren wohl Schlossverrückte

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acrobat 28. Juli 2012 · 16:45 Uhr

... oder Chemnitz ohne Nischel *grins*

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acrobat 28. Juli 2012 · 16:44 Uhr

@musicandus
Das glaube ich Ihnen nicht, dass Ihnen der Glaube fehlt. musicandus ohne Glaube das wäre ja wie ein Schloss ohne Irrgarten...:-)

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exUser 28. Juli 2012 · 16:37 Uhr

Haaaaaach!, wie beruhigend! - (wenn es wirklich nur "quotentreibend" gemeint ist - "allein mir fehlt der Glaube".........
Eine Erkenntnis: (neu dazugewonnen) - "Lichterloh Brennen" garantiert die Existent von "meinFigaro".......;-)

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acrobat 28. Juli 2012 · 16:31 Uhr

@an alle
Ich brenne lichterloh *grins*

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acrobat 28. Juli 2012 · 16:28 Uhr

@musicandus
Ich will hier doch nur mit schlüpfriger Satire und schrägen Thesen die Quote treiben. acrobat bin nicht ich, er ist eine Schöpfung, ein Phantom. In Wirklichkeit ist alles ganz anders. Ich liebe unendlich und ausschließlich klassische Literatur. Ich vergesse und verliere mich bis zur Bewußtlosigkeit in Gemäuern von Schlössern und Burgen. Ich versinke und verrausche drogentriebig bei/mit/in klassischer Musik.

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exUser 28. Juli 2012 · 16:13 Uhr

Okay! Einverstanden - auch die "Schlossschatullenschrulle" (?)
Eine andere Frage: ist alte (klassische) Literatur auch "altes Zeug" an dem zu freuen sich nicht lohnt, daran Gefallen zu finden?

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acrobat 28. Juli 2012 · 16:11 Uhr

@musicandus *lach*

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acrobat 28. Juli 2012 · 16:07 Uhr

geschätzer @musicandus
Wohl dem, der ein Vergnügen darin findet, sich an dem alten Zeug zu freuen. Mir will das einfach nicht gelingen. Lassen wir das doch einfach so nebeneinander im Raum stehen :-)

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exUser 28. Juli 2012 · 16:04 Uhr

....oder auch über zeitgenössischen literarischen Kitsch schlüpfriger Satiren.....;-)

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exUser 28. Juli 2012 · 16:00 Uhr

lieber @acrobat - Von "Verschwendung einer Lebenszeit" war hier zu keiner Zeit die Rede! Hier spricht man von Gelegenheiten oder Möglichkeiten, Blicke in die Vergangenheit zu riskieren und dabei sogar bewundernswerte ästhetische Schönheiten - baulich stilistischer Art zum Beispiel -zu entdecken. Den "Kitsch" von gestern dabei einfach wegzustecken oder sich dabei zu amüsieren, gelingt - meistens - ohne sich darüber ärgern zu müssen...........

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acrobat 28. Juli 2012 · 15:56 Uhr

Auf dem alten Schloss da droben…

Warnung: Vorsicht schlüpfrige Satire. Der folgende Text ist für Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet. Ich kann ihn jedoch nicht erst nach 22:00 Uhr veröffentlichen, da die Sendung bereits um 13:00 begann, sorry. :-)

Eine Schlossschatullenschrulle
von der munt ‘ren Mücke Mulle
(Reim ohne Ende)

Die klitzekleine Mücke Mulle
lebt im Schlosse ‘ner Schatulle.
Die Schatulle, Gott sei Dank,
steht im schlossgeschloss‘nen Schrank
und der Schrank, man glaubt es kaum,
in einem fest verschloss‘nen Raum.
Der Raum jedoch, es einem graut,
ist in einem Schloss verbaut.

All gefangen und im Joch?
Nö - durch jedes Schlüsselloch
surrt sie unbeirrt die Mücke
um zu beißen ganz im Glücke
sehr genussvoll und recht barsch
in des Königs blanken – Also nein!

Noch mal:

sehr genussvoll und mit Lust
in der Kön’gin nackter – Bitte nicht!!

Noch mal:

sehr genussvoll und mit Speed
… Graus aus!!!

Schloss, Schluss!
Schluss, Schloss!

Zu Hülfe, zu Hülfe das Stück ist mir entglitten. Kann jemand aus der Community aushelfen, um ein glückliches Ende herbeizuführen?

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acrobat 28. Juli 2012 · 15:25 Uhr

@musicandus
Ihre Betrachtungen bezüglich gegenwärtiger „lebenskultureller“ Entgleisungen teile ich durchaus.
Dennoch verschwende ich meine Lebenszeit nicht mehr mit Schlossbesichtigungen, warum soll ich meine Zeit einer längst (und zu recht) vergangenen Lebensart mir fremder Gestalten opfern? Schlossruinen finden schon eher meinen Geschmack. Viel, viel lieber jedoch gehe ich in ein Bauernmuseum, um zu erfahren, wie die einfachen Menschen lebten und schafften. Sie sind mir näher als die hochgeborene Nichtsnutzigkeit und deren nichts nützender Prunk.

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exUser 28. Juli 2012 · 15:14 Uhr

....das ist natürlich eine sehr "spezielle" Betrachtungsweise........;-)
Heutzutage spielen sich die Gruseligkeiten "hinter Schlössern" von Villen, Wohnblöcken, Plattenbauten, Behausungen von Soli-Empfängern, unter Brücken, in Asylbewohnerunterkünften usw. ab.
Und im Vergleich zu den "Gruseligkeiten" unserer Zeit hat sich die Vorstellung von der sogenannten "Guten alten Zeit" sehr relativiert!
Warum also keine gepflegten Schlösser und Burgen, die man mit Abstand und mit Anstand kritisch betrachtend auch in den Parkanlagen geniessen kann und vielleicht auch darüber nachdenkt, was in heutiger Zeit "überladen piefiger Prunk" oder "allgegenwärtiger miefiger Kitsch" ist. Dem Besuch eines im Umfeld touristisch attraktiven "Schlösser- und Gärtenumgebungen" allgegenwärtigen Souvenirläden ziehe ich dann doch eine Schlossbesichtigung vor........geschweige denn, dass ich mir meine Nase platt drücke an einem Schaufenster einer Großstadt, in dem vergoldete Klosetts oder Armanduhren zu Preisen von einem halben Vermögen ausgestellt sind...........(wenn jetzt etwa ein Lachen erlaubt ist...........:-)))))))))

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joleba 28. Juli 2012 · 15:01 Uhr

Ich mochte einen anderen Aspekt einbringen und an Matthäus David Pöppelmann erinnern
Pöppelmann wurde 1718 als Nachfolger von Johann Friedrich Karcher Oberlandbaumeister in Sachsen. In dieser Stellung entfaltete er eine umfangreiche Bau- und Verwaltungstätigkeit, welcher Dresden die glänzendsten und fantasievollsten Schöpfungen des Rokokostils verdankt.

Zu seiner Zeit wurde viel über die Kosten und die Verschwendung diskutiert. Nur stelle man sich mal vor: DD ohne Zwinger, ohne japanisches Palais u.a. Wer wollte dann nach Dresden?

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acrobat 28. Juli 2012 · 13:57 Uhr

Für mich gilt: Schlösser – hinter Schloss und Riegel

Man redet gern verklärend von der „Guten alten Zeit“ und schaut zum Beweis, wie schön doch alles war, auf die erhalten gebliebenen Bauwerke jener Zeit – Schlösser und Burgen. Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde Schlösser gruselig. Der überladende piefige Prunk und der allgegenwärtige miefige Kitsch sind für mich unerträglich, ja, sie stoßen mich regelrecht ab. Wenn ich mir vorstelle, was sich in den Schlössern zu Lebzeiten der Schlossherren und -damen so alles abspielte, wird mir übel. Es muss alles verlaust gewesen sein, es hat wegen der mangelhaften Hygiene regelrecht gestunken, es war je nach Jahreszeit kalt und verrußt, allerorten wurde gespeichelt, geduckmäusert, intrigiert und gehuscht, um die Herren und Herrinnen bei Laune zu halten. Ganz zu schweigen von den unzähligen Untertanen, die in ihren Hütten hungern mussten, damit in den Palästen geprasst werden konnte.

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exUser 28. Juli 2012 · 13:28 Uhr

Ein altes Gemäuer hätte ich wohl gern aber kein Schloss und auch keine Burg, eher ein altes Bürgerhaus. Es ist aber nur ein Traum, den ich habe, wenn ich nicht an meine Hausbank denke.

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Carsten_Tesch_FIGARO 28. Juli 2012 · 12:37 Uhr

Bin schon in so vielen alten Gemäuern herumgeschlichen. Immer mit diesen träumerischen Anwandlungen. Zwischen Usedom und Vogtland. Aber der Traum vom Schloß führt über den Baumarkt und die Bank.
Also was träumen wir da eigentlich. Von Dornröschen. Von Rilke auf Duino. Novalis in Oberwiederstedt. Ich weiß nicht, aber verstehe :-)

Das müssen wir besprechen! Freue mich.

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Caulfield 28. Juli 2012 · 11:42 Uhr

Welches Gemäuer? Keine Ahnung. Muss ich überlegen.

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fledermausdame 27. Juli 2012 · 20:39 Uhr

Hallo, ich wohne auf einer Burg in Sachsen-Anhalt. Gott sei Dank habe ich die Verantwortung für diese Burg nicht. Aber wer sich für ein solches Objekt entscheidet, übernimmt eindeutig auch die Verantwortung für sein Anwesen.

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bettinabauch 27. Juli 2012 · 13:27 Uhr

Manchmal sind emotionale Explosionen einfach fällig.
Stell Dir vor, Jesus wäre nicht mit der Peitsche durch den Tempel gerannt. Eine der eindrucksvollsten Geschichten würde der Bibel dann fehlen. Sie wäre ärmer dadurch.

Ja, "Kultur entwickelt sich eben. Genau wie das Klima. Abkühlung tut manchmal gut. Auch mir. "

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Reppichauer 27. Juli 2012 · 10:37 Uhr

Guten Morgen Bettina.
"Gejammer" war dann vielleicht ein zu hartes (abwertendes) Wort für das, was du - und damit auch ich - meintest.
Wir sind eben sehr verschieden, wir Menschen, in unserem Schwerpunktlegen. Und jeder hat andere Themen, bei denen er bereit ist, den scheinbaren Konsens zu stören. Bei mir ist das HIER eben so, dass mir dieses "Hach, die schöne (Hoch-)kultur, alles so schön ästhetisch, harmonisch trallala und kulturvoll ..." manchmal sehr auf den Sack geht. ("Dann geh doch woanders hin!" höre ich es schon. In die Sowjetunion vielleicht?) Und dann lege ich eine Lunte. Und dann gibt es manchmal eine kleine Diskussionsexplosion. Ziel ist nur, von der Eindimensionalität der Kulturclique (Hihihi, wer sich da wieder alles auf den Pinsel getreten fühlt!) auf die Komplexität der menschlichen Kultur zu weisen.

Gestern sah ich mal wieder eine wunderbare Jutta Ditfurth in so einer blablablaTalkSendung. Ihr fühle ich mich verwandt in der Wichtung dessen, was ich für diskussionswürdig halte, wann ich mich einmische, wann ich schweige ... Natürlich bin ich weit entfernt von ihrer Nivea, aber sie bietet mir eine gute Orientierung.

Früher kannte ich nur Torten. Seit zwei Jahrzehnten heißt alles, was einem von seltsamen Gräfinnen in den Cafés der kleinen sympathischen LandKulturZentren angeboten wird "Taart" und ist nur noch halb so hoch.
Kultur entwickelt sich eben. Genau wie das Klima. Abkühlung tut manchmal gut. Auch mir.

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bettinabauch 26. Juli 2012 · 18:49 Uhr

@Reppichauer, "Es geht nicht um Gejammer, finde ich. Es geht um die herrschenden Verhältnisse damals und heute und um die Ziele der großen Steuermänner bzw. -frauen" --- Mit Gejammer meinte ich, das ewige denken mit dem Hinterkopf, das runterziehen kann. Beim Stirndenken, das nach Vorne und aufwärts strebt, geht es nicht um die, die sich groß wähnen, es geht um lebenswürdige Ziele für alle. Ich glaub, Du verstehst schon, wie ich das meine. Sonst frag bitte.

@Printmaker, "Nicht die schönen Schnörkel an der Fassade sind es, die Gebäude erhaltenswert machen. Sie sind ein Teil der Geschichte; die Phrase vom steinernen Zeitzeugen ist zwar abgedroschen, stimmt aber trotzdem" --- Ja, da gebe ich Dir Recht.

Heiligenlegenden sind übrigens nicht ersponnen, Printmaker, sie sind Geschichte. Und Gegenwart. Und sicher auch Zukunft.

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Printmaker 26. Juli 2012 · 12:02 Uhr

@musicandus

>...als ob Heiligen- oder Heldenlegenden (ist doch mehr oder weniger dasselbe - für die einen sind es Heilige, für andere sind es Helden) an Absolutismus und Monarchie gebunden wären......... <

Erstens ist es nicht das selbe, zweitens bezog ich mich auf die "klassischen" Helden, also die aus der tradierten Mythologie (nicht Alltagsmythologie) wie der aufmerksame Leser eventuell von selbst erkannt hätte, weil es sich aus dem Zusammenhang ergibt.

Weiterhin bezog sich "überwinden" ausschließlich auf Absolutismus und Monarchie, wie klar zu lesen ist, falls man es denn möchte ;-)

Ob diese Gesellschaftsformen überwunden sind, daran darf man sehr wohl gelegentlich zweifeln.
Höflinge gibt es jedenfalls noch reichlich, auch in den öffentlich-rechtlichen Medien (Figaro selbstverständlich ausgenommen :-)))).

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exUser 26. Juli 2012 · 01:28 Uhr

....als ob Heiligen- oder Heldenlegenden (ist doch mehr oder weniger dasselbe - für die einen sind es Heilige, für andere sind es Helden) an Absolutismus und Monarchie gebunden wären.........
Jede Zeit schafft sich ihre eigenen Legenden von Helden und Heiligen, auch die der Gegenwart........
Wer redet da von "überwinden"............ wie denn?

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Printmaker 25. Juli 2012 · 22:31 Uhr

@Vorace
Ich schrieb von Heiligenlegenden, nicht Heldenlegenden, weil diese hier immer mal auftauchen und irgendwas von Geschichte vermitteln sollen ;-)

Aber da gibt es Schnittstellen, das ist mir freilich klar.
Heldenlegenden erheben allerdings fast nie den Anspruch von Wahrheit (zumindest wenn sie vor dem 20. Jh. spielen), sondern bleiben im märchenhaften, wo Legenden überhaupt am besten aufgehoben sind.

Sicher gibt es so etwas wie einen Urtrieb, sich an vermeintliche Übermenschen oder Eliten (Heilige, Promis, Adel) anzulehnen um teilzuhaben.
Der Absolutismus, die Monarchie, scheint es, sind noch lange nicht überwunden.

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exUser 25. Juli 2012 · 21:10 Uhr

Hallo@ all!
So unrecht hat der Herr Reppichauer nicht. Ich denke da zwar weniger an die vergangenen Jahrhunderte,
aber immerhin wurden bis in die jüngste Vergangenheit Schlösser und Burgen aufs Schlimmste missbraucht,
ich erinnere nur an Hoheneck in der DDR (Frauengefängnis),
oder aber Schloss Colditz (Kriegsgefangenenlager) im sog. 3. Reich. Dieser Tatsachen sollten wir uns schon bewusst bleiben...
Da brauch ich keine Schlossgeister zu erfinden, die sind nämlich real!

Gruß JML

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Vorace53 25. Juli 2012 · 15:18 Uhr

Indes, cher @Printmaker, kleine Menschlein brauchen Legenden zum Grösserwerden. Wer sagt, dass wir schon gross sind :-) :-)

Ich bin's wahrscheinlich nicht, habe deshalb OT gestern die PIKO-Story auf mdr gesehen - mit schrecklich kindlichem Vergnügen.

Die Sache mit den Heldenlegenden verdient m. E. einen eigenen Thread.

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exUser 25. Juli 2012 · 15:02 Uhr

Ob die Gebäude nun geschichtsträchtig sind oder nicht, ob sie "Tradition" haben, oder auch nicht, - das ist mir im Grunde absolut wurscht. Es sind Bauwerke von künstlerisch stilistisch bemerkenswerter Substanz - oder auch nicht......... Wo es sich lohnt, sollte denkmalgeschützt werden, vorausgesetzt, man hat Ideen für die Nutzung mit Zugang für alle und nicht ein privates abgeschlossenes Rückzugsareal hinter Zäunen und Mauern. Eine Existenz als Schlossherr oder Schlossherrin stelle ich mir aus diesen Erwägungen kompliziert vor und möchte lieber mein "freier Mensch" sein - ohne Vergangenheitsduselei oder Verantwortung für Romantikfans..... Kurz gesagt: Ich möchte kein Schlossherr sein!
Eine ideale Version für eine Schlossverwaltung sehe ich in dem Unternehmen "Schloss Proschwitz".
Wer Lust hat kann ja googlen......... ;-)

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alabama 25. Juli 2012 · 12:01 Uhr

bei Schlössern denke ich auch immer ein wenig
an die Ausgebeuteten die dafür bluten mussten
aber schön sind sie doch

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Printmaker 25. Juli 2012 · 11:12 Uhr

Danke @Reppichauer, in den Sendungen des MDR zum Thema habe ich diese Seite der Historie von alten Gemäuern leider vermißt.
Ich habe allerdings auch nicht alle Sendungen gesehen/gehört und lasse mich gern eines Besseren belehren.

>Warum so negativ denken? Sollten wir uns in der heutigen Phase nicht langsam von dem Gejammer lösen? >

@bettinabauch
Nicht die schönen Schnörkel an der Fassade sind es, die Gebäude erhaltenswert machen. Sie sind ein Teil der Geschichte; die Phrase vom steinernen Zeitzeugen ist zwar abgedroschen, stimmt aber trotzdem.

Mir sagt die reale Geschichte, soweit sie überliefert wurde, allemal mehr als ersponnene Heiligenlegenden, mit denen das Volk in der Vergangenheit dumm gehalten wurde.

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Reppichauer 25. Juli 2012 · 00:32 Uhr

Zu de Folgen des Krieges gehörte das finanzielle, wirtschaftliche und intellektuelle Ausbluten Ostdeutschlands. Misswirtschaft tat das ihre. Innovationen wurden verhindert. Demokratische Kultur unterdrückt. Eine Schwarzweiß-Gesellschaft ohne Spielräume. Ein Lügengewebe über allem. Lethargie.
Aber wie gesagt, sie wurden auch gemeinnützig genutzt (und runtergeritten).

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Rimapu 24. Juli 2012 · 23:29 Uhr

Warum sind denn so viele der Kleinode verfallen? Weil sie vergesellschaftet wurden? Weil diese Gesellschaft aber kein Geld hatte, sie instandzusetzen? Und weshalb hatte diese Gesellschaft kein Geld dafür?

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Reppichauer 24. Juli 2012 · 22:33 Uhr

Es gab ja schon mal eine Phase der Vergesellschaftung solcher Bauten. Als Erholungsheime, Kinderheime, öffentliche Verwaltungsgebäude ... mehr oder weniger gute Nutzungen. Das war grundsätzlich doch okay. Aber das meiste von dem musste ja wieder privatisiert werden - an Altreiche, Neureiche, Rückforderer, Angeber, zwielichtige Investoren, Abenteurer ... bis hin zu einigen, die wirklich Kulturerhalt im öffentlichen Sinne vorhaben bzw. längst umsetzen.
Besonders pikant auch: Es gibt noch tausend gute Ideen, was man mit solchen Buden im Dornröschenschlaf Gutes machen könnte, und tausend rotten vor sich hin. Weil keine Geldgeber weit und breit bereit stehen und die unfähigen Eigentümer lieber auf Märchenprinzen mit dicken Geldbeuteln am Gürtel warten, als Ideeträger ohne Pfuinanz bei der Umsetzung von Ideen zu unterstützen. Die guten Beispiele werden leider nicht zu Handlunsgansätzen verallgemeinert, die es zu fördern gilt. Also werden noch viele derartige Kleinode verfallen, bis man auf dem Gelände Autohäuser und Einkaufszentren bauen kann. Da funktioniert die (Gegenwarts-)Kulturförderung wenigstens.

Es geht nicht um Gejammer, finde ich. Es geht um die herrschenden Verhältnisse damals und heute und um die Ziele der großen Steuermänner bzw. -frauen.

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bettinabauch 24. Juli 2012 · 21:21 Uhr

@Reppichauer, Du schreibst wir sollten "Im Hinterkopf haben, dass Schlösser Ausdruck einer Epoche schlimmster Klassenunterschiede gewesen sind".
Warum so negativ denken? Sollten wir uns in der heutigen Phase nicht langsam von dem Gejammer lösen? Ist es nicht um ein Vielfaches besser, uns ein Bild von der möglichen Zukunft der Schlösser und von allen anderem Reichtum in die Stirn setzten, abstatt uns von den grausigen Bildern im Hinterkopf herunter ziehen zu lassen ?

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Vorace53 24. Juli 2012 · 17:15 Uhr

Ja, wenn ich helblond und nicht grau wäre, diesen gewissen Sie-wissen-schon-welchen - Blick hätte, dann würde ich vielleicht auch Schlossgeschichten erzählen. Wenn...

Vor einigen Jahren habe ich die Erinnerungen der zwei Söhne von Louis DE FUNES gelesen, ein wirklich grosser Schauspieler. Er hatte sich ebenfalls ein Schloss zugelegt, doch, von seiner Rosenzucht und der von ihm sehr geschätzten Ruhe abgesehen, erwies sich das Schloss eher als bodenloser Abgrund, indem sehr, sehr viel Geld verschwand.

Leider suchte auch so allerlei Gelichter das Schloss heim, verursachte Schäden und mauste Dinge. So gesehen muss der Film «Le tatoué» mit Jean GABIN, wenngleich auch auf urkomische Art und Weise, der Realität entsprochen haben.

Im obenstehenden Text fiel mein Blick sofort auf das Wort prunkvoll. Ach wie gut passt es doch, herausgerissen aus seinem märchenhaften Kontext, in unsere heutige Welt des Scheins, des sich in der Huld der Gaffer und Bewunderer Sielens.

Ich bewundere jene, die wirklich aus dem dem Willen heraus, unser historisches und kulturelles Erbe zu bewahren, die Last auf sich nehmen. Wahre Grösse hingegen wächst nicht im Schatten des Prunks.

Ansonsten - @Reppichauer hat's gesagt. Je le signe. Point barre.

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Reppichauer 24. Juli 2012 · 16:34 Uhr

Schlösser sind Ausdruck einer Epoche schlimmster Klassenunterschiede. Der hohe Adel machte es sich in ihnen bequem, die Bequemlichkeit schufen deutlich unterbezahlte Angestellte, die teils nicht mal wie Menschen behandelt wurden. Vielleicht sollte man das mit im Hinterkopf haben, wenn man heutzutage in Herrenhäusern, Schlössern und dergleichen lustwandelt. Oft hatten die Eigentümer dieser Immobilien nicht einmal eigenen Geschmack und überließen die Gestaltung ganz der jeweiligen Mode und Künstlern, die ihrem Geldbeutel entsprachen. Dass dieses Adelspack so prunken konnten, war keinesfalls ihr Verdienst. Dafür mussten Tausende und Abertausende bluten.

Ansonsten mag ich derartige alte Architektur auch sehr. Technisch gab es viele Rafinessen, über die man heute noch nachdenken kann, um sie in der Moderne nutzbar zu machen.
Aber bewohnen? Nur als Projekt mit vielen anderen und mit Inhalten, die über exklusives Wohnen, Bioküche und Konzertchen für spitznasiges Publikum hinausgehen.

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bettinabauch 24. Juli 2012 · 13:19 Uhr

Ich könnte mir gut vorstellen, in einem Schloss zu wohnen. Aber nicht in einem, worin der Prunk einen erschlägt: solche möchte ich lieber als Besucher erkunden, der nach drei Stunden wieder gehen darf. Aber in einem mit urig schlichten alten Mauern, da möchte ich das Darinwohnen schon gern einmal erproben. Besitzen aber, möchte ich kein Schloss. Jedenfalls nicht allein; wenn es denn schon sein sollte, dann als Gemeinschaftsprojekt.

Meine letzte Bekanntschaft mit einem Schlossgespenst hatte ich, als ich am 09.09.09 im Schlafsack im Rittersaal der Kasemate von Orlamünde die Nacht verbrachte. Kunigunde heißt die Unglückliche :-)

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