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meinFIGARO-Redakteur 25. Juni 2012 · 21:44 Uhr 853 mal aufgerufen
Kategorie: Das Interaktive Magazin

Wie engagieren wir uns für mehr Kultur in unserer Stadt?

Eine lebendige Kulturlandschaft hängt vor allem davon ab, dass sich viele Menschen für Kunst und Kultur begeistern. Sie besuchen Konzerte und Ausstellungen, haben Interesse an Literatur oder lauschen Vorträgen.

Einige Menschen gehen aber noch über das reine Konsumieren hinaus. Sie initiieren selbst Kulturveranstaltungen, öffnen ihre Häuser oder Gärten zum Austausch Kulturinteressierter oder retten eine Kulturstätte vor dem Verfall und hauchen ihr neues Leben ein.

Jeder kennt wohl solche Initiativen in seinem Umfeld. Nicht selten wird den Engagierten aufgrund ihrer Pläne am Anfang mit einem Kopfschütteln begegnet. Doch manchmal gehen diese Saatkörner auf, etwas Neues entsteht und bereichert die Kulturlandschaft mit einer neuen Farbnote.

Ohne Zweifel ist es manchmal ein Kampf gegen Windmühlen. Vor allem finanzielle Probleme sind häufige Gefährten engagierter Kulturinitiativen. Doch der Lohn entschädigt für Vieles: der Applaus nach einer gelungenen Theateraufführung; das durch Spenden und Benefizkonzerte errungene neue Dach eines fast schon verfallenen Hauses; das Gemeinschaftsgefühl, mit Gleichgesinnten in seinem Umfeld etwas bewegen zu können ...

Wie sieht es in Ihrer Stadt aus? Kennen Sie ein besonderes Kulturprojekt, das vorgestellt werden sollte? Welches kulturelle Engagement hat Sie beeindruckt? Wo sind Sie vielleicht selbst aktiv, in einem Freundeskreis, bei einer freien Theatergruppe oder betreiben Sie in Ihrem Wohnzimmer einen literarischen Zirkel? Wie wichtig ist Ihnen ein breites kulturelles Angebot - und was wären Sie bereit, dafür zu opfern? Wo hapert es an Engagement? Und wo hat es unübersehbare Früchte getragen?


Schreiben Sie uns!


Schwerpunkt-Thema der meinFIGARO-Sendung am Samstag, 30. Juni 2012, 13:00-17:00 Uhr.

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acrobat 07. Juli 2012 · 12:44 Uhr

@Bella

Freut mich, dass es für einen Moment der Köstlichkeit gesorgt hat-:)

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Bella 02. Juli 2012 · 12:17 Uhr

Kultur auf dem Bauernhof von akrobat:
K ö s t l i c h e Lektüre.
Danke.

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acrobat 30. Juni 2012 · 18:36 Uhr

Hans
ich habe mir das im Kommunikationsmuseum in Nürnberg ansehen dürfen. Das war sehr, sehr interessant. Schön, wenn das auch in Halle gelänge :-)

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Hans 30. Juni 2012 · 18:30 Uhr

Ein Radiomuseum für Halle: Engagierten Bastlern und Technikern ist es gelungen, eine ständig wachsende Sammlung von audiovisuellen Geräten für ein geplantes Museum von Berlin nach Halle zu holen. Die reparierten Geräte sollen in authentisch-eingerichteten Räumen der jeweiligen Epoche präsentiert werden. Aufnahmen von Schallplatten, alten Radiosendungen können interaktiv angehört werden. Viele Aktivitäten sind geplant. Geräte, Mobiliar und Knowhow sind da, voraussichtlich können Räume einer alten Schule genutzt werden, die Finanzlage ist noch nicht zur Zufriedenheit abschließend geklärt. Aber man ist zuversichtlich. Gehofft wird auch auf Unterstützung durch den mdr.

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acrobat 30. Juni 2012 · 18:28 Uhr

bg_jena

Sikikon ist unbrennbar - ein neuer Werkstoff in der Zukunft. Er hat Seelentransfereigenschaften in die nächsten Leben.

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exUser 30. Juni 2012 · 18:17 Uhr

er wird mit verbrannt.

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acrobat 30. Juni 2012 · 18:04 Uhr

bg-jena

ich muss vor Illusionen warnen. Der Chip bleibt auch nach dem Ableben im Hirn. Man möchte auch im Leben nach dem Tod zugriffssicher erreichbar bleiben.

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exUser 30. Juni 2012 · 18:01 Uhr

Wenn das (in wenigen Jahren) so weit ist, bin ich aus dem Alter raus, dass sich noch jemand für mich interessiert. Für meine Kinder und Enkel habe ich Angst.

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acrobat 30. Juni 2012 · 17:57 Uhr

bg_jena

Ja, ich stimme zu, soweit hatte ich noch gar nicht gedacht. Gesundheitskarte, Organspendegenehmigung, Arbeitgeberhotline, ELSTER-Schnittstelle für die Steuererklärung - allinklusive.

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exUser 30. Juni 2012 · 17:53 Uhr

die wird dann ja auch in diesem chip mit sein. Wenn gleich ein entsprechender Biochip mit integriert ist, werden die momentanen Gesundheitsdaten gleich mit übermittelt, auch an die Arbeitgeber.
Nun sind wir aber weit weg von der Kultur. Das einzigste, was das mit Kultur zu tun hat ist, dass es hierfür sicher genügend Geld geben wird im Gegensatz zur ehrenamtlichen Kulturarbeit.

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acrobat 30. Juni 2012 · 17:46 Uhr

bg_jena
jo, Flatrate gibt's dann auch, aber die wird von der Gesundheitskarte abgebucht und GOO GOO übernimmt das Ausforschen der Gedanken :-)

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exUser 30. Juni 2012 · 17:31 Uhr

Da werden wir schon noch hinkommen. Keine Angst. Hauptsache man erhält eine flatrate mit dazu und muss nicht noch für das Ausforschen der eigenen Gedanken bezahlen.

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acrobat 30. Juni 2012 · 17:24 Uhr

Wenn das Zeitalter erreicht sein wird, in dem man dem Menschen gleich nach der Geburt einen winzigen Sikikon-Bio-Chip in das Gehirn pflanzt, das die ständige Erreichbarkeit, Überwachbarkeit und Manipulierbarkeit eines Menschen menschenlebenslang gewährleistet, dann wird man über unsere Handys müde lächeln, wie wir uns über die gusseisernen Telefone von 1850 totlachen.

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acrobat 30. Juni 2012 · 16:07 Uhr

Kultur auf dem Bauernhof

Jeden Morgen, wenn der Bauer in gammligen Gummistiefeln, scheckiger Sackhose und knautschigem Krempelhemd den Stall betrat, rümpften alle Schweine die Rüssel, die Kühe verdrehten die Augen und die meisten der Hennen legten vor Schreck ein Ei.

Die Tiere des Hofes waren sich einig: Der kulturlosen Erscheinung des Bauern musste ein Ende bereitet werden. Sie traten in den Streik und beendeten diesen erst, als der Bauer geschniegelt und gestriegelt im alten Hochzeitsanzug zur Arbeit erschien.

Doch nun war der Bauer bemüht, seine feine Kleidung bei der Arbeit nicht zu beschmutzen. Das Melken dauerte ewig, die Schweine versanken in ihrem Mist und die Hühner legten Ei auf Ei, dass es nur so klatschte. Das ging nicht lange gut.

Deshalb wurde nach einiger Zeit die Forderung der Tiere auf kulturvolle Bekleidung des Bauern fallen gelassen. Nun ging im Stall alles wieder seinen saumäßig gut gewohnten Gang.

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vochales 30. Juni 2012 · 15:15 Uhr

Ich engagiere mich für die Kultur in Halle (Saale), in dem ich selbst in zwei Kammerchören singe (www.vochales.de und www.ensembletonart.de) zusätzlich zur Probenarbeit besuche ich gerne Vorstellungen im Opernhaus oder schaue mir die vielfältigen Ausstellungen unserer hiesigen Museen an.

Übrigens sucht der Kammerchor vocHALes noch Mitsänger!!! Weitere Info´s unter www.vochales.de

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exUser 30. Juni 2012 · 11:32 Uhr
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Reppichauer 29. Juni 2012 · 14:59 Uhr

Meine Worte, bg_jena.
Ehrenamt heißt nichts anderes als "unbezahlt Arbeit verrichten". Jeder ehrenamtlich Tätige muss sich immer mal überlegen, dass seine Tätigkeit, egal auf welchem Gebiet, zur Attraktivität seines Umfeldes beiträgt. Seines Stadtteils, seiner Gemeinde, seiner Region. Kulturelle Angebote werden gemacht, soziale Leistungen erbracht, politisches Engagement findet statt. Solche Aktivitäten schlagen sich irgendwie auch direkt oder indirekt in Zahlen nieder. Zum Beispiel in einer stabileren Einwohnerschaft als dort, wo es keine derartigen Angebote und daraus resultierenden sozialen Netzwerke gibt. Einwohner sind Mieter, Konsumenten, Arbeitskräfte ... Sie geben Geld aus, tragen zur Wertschöpfung teil ...
So leisten diese ehrenamtlichen Tätigkeiten einen echten Beitrag zu den notwendigen gesellschaftlichen Kreisläufen, an denen bestimmte Kreise profitieren. Die Ehrenamtlichen selbst aber stecken vor allem rein. Zeit, Geld, Nerven. Und in der Öffentlichkeit wird dann der/ die rastlose Ehrenamtliche gern zitiert mit den Worten: "Ach, ich tu's doch auch zu meiner eigenen Freude." Prima, haben ja doch alle was davon. Die kulturell und sozial Beglückten und die ehrenamtlichen Beglücker sind glücklich und die anderen zählen Geld, was sie wiederum glücklich macht.
Nein, das Prinzip Ehrenamt, das alles angeblich Unbezahlbare mit Herz und Hand ersetzen soll, wird immer mehr zum kalkulierten Sparmodell, damit die Regierenden und Gutverdienenden mit runtergefahrenen Investitionen doch an alle ihre Ziele kommen können.

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exUser 28. Juni 2012 · 22:01 Uhr

@isidorus, musicandus - das mit dem Ehrenamt erlebt man überall und mir schwillt regelmäßig der Kamm, wenn Politiker, die dafür bezahlt werden, über das Ehrenamt schwafeln.
Ich erlebe in der Stadt eine Menge Aktivitäten, die wenig oder gar nicht gefördert nur leben können, weil sich Menschen aktiv einbringen. Ich selbst spiele in einem laienorchester mit. Mit jährlich 3 Konzerten, die immer von 600 bis 800 begeisterten, vor allem älteren Menschen besucht werden, erfüllen wir eine wichtige Funktion. Von unseren Vereinsbeiträgen zahlen wir die Saalmiete, von den Einnahmen die unumgänglichen Profiaushilfen und GEMA-Gebühren.
Geld ist eben nur für die Hochkultur da und auch die klagen und klagen, dass es zu wenig ist.

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Michaela_Khamis_FIGARO 28. Juni 2012 · 15:23 Uhr

Wir werden in der Sendung u.a. mit einem gestandenen Kulturförderer reden. Bin sicher, dass es da für Hilfesuchende noch gute Tipps gibt. Auch unser Netzentdecker ist fündig geworden. Ihre Erfahrungen sind natürlich auch weiter gefragt.
Meine eigenen hören Sie dann am Samstag.

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Isidorus 28. Juni 2012 · 10:58 Uhr

@vorace Von der "Schere im Kopf" ganz zu schweigen und die gab es nicht nur in der DDR, sondern die gibt es noch heute. Die Redakteurin eines Monopolblattes einer mitteldeutschen Großstadt erzählte so beiläufig nach einem Interview, dass sie eben nicht alles schreiben und recherchieren könne, da gäbe es eben Vorgaben vom Chefredakteur und vom Eigentümer. Ich hatte sie vorher nie als kritische Schreiberin eingeordnet, seitdem wußte ich warum ...

@jochengeorg: Gute Beispiele sind hier natürlich sehr erwünscht. Ich freue mich immer, wenn etwas klappt und nicht immer nur geklagt wird. Schön vom Beispiel in Hettstedt zu hören. Danke schön !

Häuptling von der gebrochenen Feder, Isí

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jochengeorg 27. Juni 2012 · 23:59 Uhr

Ihr aktuelles Thema ist genau mein Thema. Kultur genießen ist die eine Seite und nichts Besonderes. Das tun wir ja täglich. Wir lesen, hören Radio (ich zufällig täglich Figaro, alternativ DR Kultur etc., zum Abhotten auch mal Rockland), bemühen uns, Esskultur zu pflegen und so weiter.
Kultur machen ist der nächste Schritt: Viele spielen ein Instrument, singen, schreiben. Von all dem kann ich nichts richtig. Deshalb überspringe ich dies, freue mich, wenn es andere tun und organisiere ein wenig Kultur. Und zwar in Form von Bilderausstellungen in meinem Laden in Hettstedt und durch Gründung der wohl ersten Hauskapelle eines Kopierladens, der Gruppe "Facette". Jüngst gab es in meinem Laden die fünfte Vernissage. Ingrid Weiland stellt aus. Sie ist eine bemerkenswerte Frau. So war sie die letzte Leiterin einer Graugießerei in der DDR, arbeitet heute beruflich bei einer Krankenkasse und in ihrer Freizeit in Magdeburg mit krebskranken Frauen. Oder sie malt Bilder.
Am Tag dieser Figaro-Sendung (30. Juni) veranstaltet der Hettstedter Druckereiverein abends 18 Uhr die erste Vernissage mit Bildern dreier Malerinnen aus dem Mansfelder Land. Danach, 19 Uhr oder später, liest dort der Maler und Poet Prof. Karl Oppermann und diskutiert über Kunst. Am Sonntag öffnen in Hettstedt ab 11 Uhr erstmals fünf Galerien ihre Türen für ein hoffentlich staunendes und raunendes Publikum.
Zum Thema Kultur und Geld: Man kann nicht alles haben. Manchmal genügt es, weniger zu nörgeln, dafür mehr zuzupacken. Kunst ist etwas Sensibles, doch sie braucht zupackende Leute. In Hettstedt finden Sie einige davon.

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Vorace53 27. Juni 2012 · 15:23 Uhr

Kulturzensur? Kulturzensur!

Aus meinen jornalistischen Tagen in der DDR kann ich mich noch sehr gut daran erinnern, was das Wort «Zensur» bedeutet. Einmal war das «GHG» beim Chefredakteur, um mich wissen zu lassen, welche Frage ich nicht zu stellen habe; ein anderes Mal lud mich die Chefredakteurin ein, sie doch auf einen Spaziergang zu begleiten, wo sie mir verklickerte, was gehe und was nicht.

Diese Art von Zensur ist meist sans appel. Die heute allgegenwärtige indirekte finanzielle Zensur hingegen nicht.

Das sagte ich mir, als ich 2009 in unserer nordfranzösischen Stadt (etwas über 40.000 Ew) eine Ausstellung meiner Fotos zum «Land der schweren Tore» machen wollte. In einer sozialistischen Stadt solle das, so meinte ich kein Problem darstellen, da die grosse Bibliothek sowohl über die Räumlichkeiten als auch das Interesse verfügte (animiert durch die Gymnasien). Immerhin sind nicht wenige Menschen aus dieser Stadt seit den sechziger Jahren in die Ferien in der DDR gefahren - als Kinder und Jugendliche.

Ich war bereit, Fotos, Bilderrahmen und die Kleinigkeiten für die Vernisage zu bezahlen. Das ist eben so: Ohne eigenen Beitrag ist nichts zu bewirken, will ich nicht nur mit spitzem Mund die kulturelle Armut kritisieren. Doch dann rief der kommunistische Stadtverordnete für Kultur an und meinte, dass, würde ich auf den Titel und die Erwähnung von Grenzregime (das Wort «Mauer» war's, die sein Missfallen erregte) verzichten, könne ich die Ausstellung machen.

Obwohl ich der untergegangenen DDR einiges zu verdanken habe, wollte ich mein Engagement trotzdem nicht so weichspülen lassen, dass ein Stück der Geschichte verloren gegangen wäre.

Meine Geschichte hat übrigens noch eine Pointe. Der Mensch liess mich wissen, dass meine Ausstellung mit diesem Titel nicht im Interesse der deutschen (anhaltinischen) Parterstadt liege. Sollte der Arm der Kulturzensur doch noch länger sein als das Njet von Angela zu den Eurobonds?

Die finanzielle Zensur lässt sich überwinden, die politische hingegen kann selbst im Geburtsland der Menschenrechte ;-) definitif sein und die Lust zum Mitmachen (nicht alle, die mitmachen, leiden übrigens unter einer manifesten Profilierungsneurose) im Keim ersticken.

Solange sich eine Kommune nicht in Metternichs Manier zum Kulturzensor aufschwingt, sollte es möglich sein, etwas auf die Beine zu stellen. Der letzte Gutachter ist der Besucher. Wenn ich den künstlerischen und kulturellen Reichtum von Musik über Fotos vom heutigen Deutschland bis hin zu Graphiken und Gemälden in unserer Community sehe (und ich kenne als novice gewiss nur einen Bruchteil), dann sollte es gewiss in vielen Teilen des Sendegebietes zufriedene Kultur-Geniesser geben. Oder?

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exUser 27. Juni 2012 · 14:40 Uhr

Mag sein, dass ihre Bescheidenheit manche daran hindert, hier groß und breit über eigene Engagements zu berichten. Mir scheint aber, dass es mehr davon gibt, als es die derzeitige Diskussion darüber vermuten lässt.
(Wären wir sonst "Figaroianer"......?) ;-)

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senta 27. Juni 2012 · 12:21 Uhr

@ulrike013- wir gehen immer nach gera ins theater und finden es ganz toll. ballett und auch musiktheater. schöne stadt. im klimperkasten gehen wir essen, da uns das im szenario zu lange dauert . das kaufhaus muss mit leben gefüllt werden. es immer so ein toter punkt auf der sorge und umgebung. jedoch , wie überall - die stad hat kein geld.
alles gute

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Reppichauer 27. Juni 2012 · 12:18 Uhr

Gera - war mal 'ne Bezirksstadt. Und dort geht auch alles den Bach runter? Arbeiter hin, Arbeiter her. Kultur sollte einerseits selbstverständlich sein (siehe weiter unten), andererseits wäre eine richtig schön laufende Arbeiterkneipe in dieser oder jener Stadt schon Hochkultur. Also wenigstens, wenn immer mal Ernst Busch läuft statt Blöte Onkelz usw.

Auch wenn ich sowieso nichts helfen kann - was erwartest du von deinem Hilferuf?

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Ulrike013 27. Juni 2012 · 12:07 Uhr

@Figarianer, ein HilfeKunstruf aus der grauen Stadt G E R A, hier gibt es immer wieder vereinzelt Bemühungen dem alten Kaufhaus durch KUNST (Schweizer Theaterfabrik-Projekt) Leben einzuhauchen

mit diesem Gebäude steht und fällt das Innenleben der Stadt

es ist zu schade um Gera als ehemals drittgrößte Thüringer Stadt so wenig Kunstanziehungspunkte zu haben, Gera ist zwar eine Arbeiterstadt, aber ein biss`l Kunst kann nicht schaden

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Reppichauer 27. Juni 2012 · 11:05 Uhr

Ziegen geben auch Käse. Also indirekt.

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exUser 27. Juni 2012 · 10:50 Uhr

Eine Probe für die nächste Inszenierung requistentechnisch betreuen? Theater besteht nicht nur aus Vorstellungen... sie müssen auch produziert werden.

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Reppichauer 27. Juni 2012 · 10:46 Uhr

stoisch? Karten verkaufen? Kellnern? Plätze anweisen?

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exUser 27. Juni 2012 · 10:45 Uhr

Nein das tue ich nicht. Ich gehe heute nachmittag ins Theater und mache dort weiter stoisch meinen unterbezahlten Job.

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Reppichauer 27. Juni 2012 · 10:39 Uhr

Mitte der 80er, nein, es war sogar schon 1988, am 1. Mai, wurde ich mal wieder "zugeführt". Bei der Vernehmung ging es um Meinungsfreiheit. Der Vernehmer, ein schmieriger junger Stasifatzke, erklärte mir, ich hätte doch Meinungsfreiheit. Ich könne doch jederzeit in den Wald gehen, um dort den Bäumen meine Meinung zu sagen ... Das hielt er innerlich sicher für einen tollen Witz. Nach außen tat er ganz so, als habe er es ernst gemeint.

Ja, nun nimm dein Grundgesetz unter den Arm und setz dich auf eine Sommerwiese und erzähle den Butterblumen etwas vom Artikel 27 GG.

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exUser 27. Juni 2012 · 10:32 Uhr

Okay...;)
Was ich wirklich zum Heulen finde, ist dass es überhaupt nötig ist auf diese Weise für etwas zu kämpfen, das eigentlich selbstverständlich sein sollte...

(zumal das Recht auf Kultur in Artikel 27 sogar in den Menschenrechten verankert ist)

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Reppichauer 27. Juni 2012 · 10:22 Uhr

Nein, habe ich dir auch nicht unterstellt. Aber die Mehrheit, ich wohl auch, tun bei Gerührt-sein-Tränen gern so, als habe man eben etwas ganz schmerzendes in die Augen bekommen. Zufällig in beide.
Was du beschreibst, ist eine schöne Wahrheit.

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exUser 27. Juni 2012 · 10:22 Uhr

Ich finde das nicht peinlich, ich war auch nicht allein. Es ist sehr ergreifend die enorme Energiewelle zu erleben, die von hunderten gleichgeschalteten Menschen ausgeht, vor allem, wenn sie für eine gute Sache zusammenkommen/singen/tanzen.

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Reppichauer 27. Juni 2012 · 10:14 Uhr

Aus Rührung weinen - die schönste Peinlichkeit, die es gibt. Finde ich.

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exUser 27. Juni 2012 · 10:07 Uhr

Erst gestern wieder erlebt: Musik zum Anfassen...begeisterte Kinder im Publikum, Jubel wie bei einem Rockkonzert...immer wieder zieht der hochengagierte GMD Carlos Domínguez-Nieto im Eisenacher Theater Menschen in den Bann der Musik.
Auch erst kürzlich erlebt:
Menschen, die überregional Seite an Seite Zeichen setzen für den Erhalt der Kulturlandschaft einer ganzen Region, solidarisch, uneigennützig.
Ich habe viel geweint in den letzten Monaten auf diesen Veranstaltungen, aus Rührung über so viel Kraft.

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Isidorus 27. Juni 2012 · 09:53 Uhr

Antwort auf die Frage nach dem Kulturcafé: Das war ein Beispiel, was zum Beispiel User Reppichhauer in einem Dorf als Engagement machen könnten, anbieten würden sich im dörflichen Umfeld meistens kirchliche Räume oder auch eine Gastwirtschaft z.B. im Fläming die Bibliothekgastwirtschaft in Rädigke (da lese ich im Sept., wen es interessiert ... )
http://www.flaeming-bibliothek.de/index.htm

Die Antwort nach dem persönlichen Engagement in "meiner Stadt" habe ich beantwortet. Nicht mehr, da ausgenutzt, über den Löffel barbiert, persönlich geschädigt (vom Ruf ganz zu schweigen) dank "uneigennütziger Politiker" ...
Ich engagiere mich kulturell nur noch dort, wo es mir Spaß macht und wo ich nichts mehr erwarten muss, weil ich weiß, dass die Leute es schätzen. Desillusioniert nennt man das, glaube ich ...

Schnittchen und Sekt sind ein Beispiel dafür, was vom Engagement meistens nach außen dringt, ein Politiker/in, der sich nach vorne drängt, Interviews gibt, sich damit schmückt und hinterher die Schnittchen und den Sekt vertilgt (oft genug gesehen). Nennt man auch PR ... Selten sah ich ein Fest für die ganzen Engagierten, die Leute im Hintergrund, die Mühe, Zeit und Geld für etwas gaben... Allerdings kommen solche Dankeschöns auch vor, und das läßt einen den Glauben an die Menschheit nicht verlieren.

Also engagiert euch, aber steckt die Bedingungen selbst ab, laßt euch nicht ausnutzen, erwartet von der Politik und den Behörden gar nichts. Und macht die Schnittchen und den Sekt oder das Huhn in Cidre (obrigadu, Rachel!) für Euch selbst.

habe gesprochen, Häuptling von der geschmorten Olive Isí

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almaviva 27. Juni 2012 · 03:04 Uhr

Antwort auf die Frage im Titel:
Gar nicht!

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exUser 27. Juni 2012 · 01:24 Uhr

Das kapiere ich nicht! - Wieso beißt man sich hier jetzt an der Vorstellung von einem Kulturcafé fest? Ist es vielleicht eine willkommene Möglichkeit, der gestellten Frage aus dem Weg zu gehen - etwa, weil die persönlichen Engagements für mehr Kultur "in unserer Stadt" recht dürftig sind.....? ( Nur so ne unbedarfte Frage!)

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magentis1984 27. Juni 2012 · 00:58 Uhr

Was wäre denn eigentlich ein "Kulturcafé" in praktischer Umsetzung? Ich versuche mir Das vorzustellen.

Eine Art Caféhaus mit unregelmäßig verteilten Bücherecken und vielleicht einer Workshop-Küche für Alle? Hier und da eine Kaffeemaschine, da und dort eine Teekanne verteilt. Sowas in der Art vielleicht? :-)

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Rimapu 27. Juni 2012 · 00:39 Uhr

Sommerwerkstatt in Chemnitz findet statt:

http://www.sommerwerkstatt.com/

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Rachel_Gehlhoff_FIGARO 27. Juni 2012 · 00:00 Uhr

@isidorus

Lieber Don,

...in Schnittchen schmieren bin ich nicht so begabt....
könnte aber normannisches hühnchen beisteuern...(schwimmt in cidre) ...

Häuser retten und Proseccorettungsschirm - klingt gut.

Vielleicht brauchen sie den Prosecco aber auch beim EU-Gipfel -
sonst gibts keine verflüssigbaren Ergebnisse...
und die Fronten bleiben hart.....

.. .

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KleinerBaer 26. Juni 2012 · 17:42 Uhr

Kulturcafé wo? Ich kann mich auf verschiedene Weise nützlich machen, bevor ich mich auf den Prosecco stürze.
Meine Heimatstadt bedeutet mir viel, nachdem ich 12 Jahre woanders gelebt und gearbeitet habe.
Ich würde gern einige alte Bauten retten, bevor dort neue Klotzhäuser gebaut werden. Aber das passiert so schnell! Gestern noch von alten Bauten und bisschen vergangenem Flair drumherum fasziniert gewesen, schwupps ist da heute ein Klotz.
Ich fürchte, so schnell bin ich nicht mehr, um das und anderen Unfug zu verhindern, mal flapsig gesagt.

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Isidorus 26. Juni 2012 · 16:29 Uhr

Oh ....

Du könntest ein Kulturcafé eröffnen, aus Deinen Memoiren lesen und ausgeloster Moderator/Redakteur von Figaro schmiert Schnittchen.... ich sponsore den Prosecco ...

beantragt dafür den Rettungsschirm für "Frauen, die Prosecco trinken" bei der EU...

was Zypern kann, kann unsere Insel schon lange....

Ureinwohner Isí

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Reppichauer 26. Juni 2012 · 16:24 Uhr

Ich bin Dorf-Bewohner ...

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Isidorus 26. Juni 2012 · 16:04 Uhr

@Teppichklauer Warum ?

Orienthandel Isí

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Reppichauer 26. Juni 2012 · 15:59 Uhr

Das erste mal, dass ich mich von einem gesetzten Thema bei FIGARO per se ausgeschlossen fühle ...

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Isidorus 26. Juni 2012 · 15:59 Uhr

Und für Serranoschnittchen und Prosecco ist auch noch Geld da ... vergaß ich zu erwähnen...

... Sancho Isí

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Isidorus 26. Juni 2012 · 15:58 Uhr

Wir haben ganz schön "Federn gelassen" beim Engagement, hier und woanders ... da möchte ich keine Stammesfehde mit den diesbezüglichen Politikern, die dafür verantwortlich sind, beginnen, aber neues Engagement fällt da verständlicherweise schwer. Die so das Ehrenamt beschwören, sind diejenigen, die es gern ausnutzen und sich als erste in den Erfolgen sonnen. Wehe, das Ehrenamt möchte etwas oder nimmt die Sonne weg, dann aber .... volle Breitseite, hinten und vorne und aus allen verfügbaren Rohren...

.., auf der Flucht nach Tortuga, "Der Haken" Don Isí

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exUser 26. Juni 2012 · 15:23 Uhr

"Unsere Stadt" oder "meine Stadt" - wer das sagen kann, drückt aus, dass ihn etwas mit dieser Stadt verbindet, in der er (derzeit) - als in seiner Heimat - lebt und arbeitet........
Leider kenne ich viel zu viele, die - weil sie vorher woanders gelebt haben - (übrigens achtens- und liebenswerte Menschen) - immer noch dorthin schauen, wo sie vorher gelebt haben. Dies scheint zu entscheiden, wie sie sich da engagieren, wo sie eben gerade jetzt zu Hause sind. Immer wieder schielen viele dorthin, wo angeblich mehr "los ist". Mir scheint, dass Engagement oder Nichtengagement wesentlich den Ausschlag dazu gibt, wie man "unsere" oder "seine" Stadt akzeptiert und - liebt, fördert und akzeptiert.......

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Isidorus 26. Juni 2012 · 11:28 Uhr

Für Lachsschnittchen und Sekt ist seltsamerweise immer Geld da...

Schnittchenschnorrer Isí

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deichschaf 26. Juni 2012 · 11:26 Uhr

Seit mehr dem Jahr 2000 gibt es in Wolfenbüttel das
" AHA-Erlebnismuseum für Kinder und Jugendliche e.V."

Der Verein wurde damals von ein paar Menschen gegründet , genau : 7.
Diese Menschen machten den Verein einfach der Frau zum Geburtstagsgeschenk , die die Grundidee dazu hatte .Sie staunte nicht schlecht und ist seitdem mit enormen Engagement die Leiterin, der Motor dieses Museums.

Wir fanden es damals einfach notwendig für die Kinder und Jugendlichen dieser Stadt...wurden in der Tat belächelt...und ich glaube viele dachten , dass wir die totalen Spinner waren.

Waren wir ja auch!
Und die Windmühlen waren riesig!!!

Die Aufgabe des Vereins ist es, das Lernen durch be–greifen in interaktiven Spiel/Lernlandschaften für Kinder und Jugendliche zu ermöglichen. Wir suchten Räumlichkeiten und als wir diese dann hatten...ging's 2002 richtig los.
Dies ist jedes Jahr eine neue, enorme Herausforderung für die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder des Vereins. Die erwachsenen Helfer und Helferinnen werden durch die "Forscher–Kids" des Vereins, unterstützt.

Seitdem das Kindermuseum seine Türen geöffnet hat, wechselt die Ausstellung jährlich. In der Regel findet die Eröffnung Anfang März, die Schließung Mitte Oktober statt. Jede Ausstellung beschäftigt sich mit einem neuen Thema und das Themensprektrum erweitert sich Jahr um Jahr.

Es hat sich in Wolfenbüttel und Umgebung etabliert.

Ich war eine von den 7 Verrückten , helfe seitdem die Ausstellungen mitaufzubauen
( eeendlose Stunden des Malens von Bildern in den unmöglichsten Positionen...Schmaddellei mit Pappmaché, und und und...)
und übernehme regelmäßig Aufsichten an den Wochenenden, ja auch das gehört dazu, da wir zu 90% ausschließlich ehrenamtliche Helfer sind.

Die vielen Stunden, die ich für das Museum arbeite zähle ich nicht, denn :
auch wenn es oft auch sehr anstrengend ist ,sind sie erfüllend für mich....

Wer sich interssiert, der schaut mal vorbei :

http://www.aha-kimu.de.vu/

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almaviva 26. Juni 2012 · 01:11 Uhr

Ein Euro, der in ein, wahrscheinlich null Euro bringendes, Projekt gesteckt wird, ist ein schlecht investierter Euro.
Solange dieses, aus dem Geschäftsleben entlehnte Prinzip auf Kunst und Kultur angewendet wird, bleibt es dabei: der örtliche Fussballklub wird gefördert, denn er ist Werbeträger, und kommt vielleicht noch mal groß raus. Der Kunstverein, die Band, bekommen keinen Raum, da sie keinerlei Einnahmen vorweisen können.
Das Prinzip ist falsch.

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alabama 25. Juni 2012 · 23:06 Uhr

Chemnitz
es fehlt das Geld
ich habe viele Jahre mit der Mozartgesellschaft die Sommerwerkstatt auf dem Theaterlatz mitgemacht
ich habe dort angerufen die Sommerwerkstatt findet dieses Jahr nicht statt
warum wohl
alles zum Nulltarif das geht wohl nicht
schade ich habe mich immer auf den Besuch der Kinder und Familien gefreut
wir haben zusammen gedruckt und gemalt

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