Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Gaumenfreuden, auch der Sommer. Bei hohen Temperaturen ist leichte Küche angesagt. Gerne auch mit prallem, frischem Obst, direkt aus dem Garten geerntet. Die mediterrane Küche hat den Ruf, eine perfekte Sommerküche zu sein. Und in so manchen Familien gibt es auch den einen oder anderen Geheimtipp für den Sommer, ob kalte Gurkensuppe oder Kräutersalat mit Couscous.
Gemeinsam Kochen macht Spaß. Vor allem in der Urlaubszeit, wenn kein Alltagsstress und Zeitdruck herrschen, bietet sich die Gelegenheit, mal etwas Neues auszuprobieren. Und was ist schöner, als zusammen mit Freunden neue kulinarische Genüsse zu entdecken, sie zuzubereiten - und danach gemeinsam zu genießen?
Das Ambiente spielt dabei auch eine wichtige Rolle. Nicht selten brennt sich der Genuss eines bekömmlichen Mahls auch deshalb ins Gedächtnis ein, weil die Umgebung dafür perfekt war. Sei es das Lokal am Meer, der Rittersaal einer Burg oder das Lagerfeuer am Strand - der Ort ist für den sinnlichen Eindruck beim Essen ebenso entscheidend, wie das Gericht selbst.
Wie sieht ihr perfekter kulinarischer Sommer aus?
Was essen Sie am liebsten, wenn es heiß ist? Welche kulinarischen Entdeckungen haben Sie beim Reisen gemacht? Welche Musik ist ideal beim Speisen? Und welches Ambiente? Gibt es bestimmte Kochtypen, zum Beispiel "wilde Kreative" oder "Kochbuch-Pedanten"? Und welcher Kochtyp sind Sie? Sehen Ihre Freunde oder Partner sie genauso - oder halten sie Sie für einen kleinen Küchentyrannen? Und natürlich würden wir uns über ganz viele leckere Sommer-Rezeptideen freuen! Der Sommer ist schließlich noch lang!
Schreiben Sie uns!
Schwerpunkt-Thema der meinFIGARO-Sendung am Samstag, 14.
Juli 2012, 13:00-17:00 Uhr.
Liebe Herbstzeizlose, ich verstehe, dass Sie unzufrieden sind, mit dem Ausschnitt aus dem schönen Telefonat, welches wir letzte Woche führten. Gerne hätten wir noch mehr daraus gesendet, doch auch wir versuchen Qualität zu liefern und wollen außerdem auch mehrere Nutzer in der Sendung zu Wort kommen lassen. Leider hat die schlechte Aufnahmequalität unseres Gespräches dann dazu geführt, dass wir nur einen kurzen Ausschnitte gesendet haben. Natürlich sollten Sie nicht das Gefühl bekommen nur zweite Wahl zu sein - sicher haben Sie das auch bei unserem Gespräch gespürt. Ein weiteres Thema, welches wir hier bei meinFIGARO mal aufgreifen könnten, haben wir ja auch besprochen. Zu ihrer 2. Anmerkung: MDR FIGARO ist das Kulturradio des Mitteldeutschen Rundfunks und wir senden primär für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Selbstverständlich wollen wir dennoch keineswegs andere Hörer ausschließen und freuen uns umso mehr, dass auch Sie sich für dieses Programm und vor allem für "meinFIGARO" entschieden haben. Wir hoffen, die Sendung hat Ihnen trotzdem gefallen. LG aus der meinFIGARO Redaktion
Ich kann mir meine Meinung nicht verkneifen, ich muss schreiben.
Komme mir vor wie die zweite Garnitur bei diesem Sender. Warum wurde mit mir ein Telefon-Interview durchgeführt, wenn von diesem ganzen Gerede nur mein Rezept gesendet wurde.
Alle die bei der Sendung zu Wort kamen, waren ausschließlich aus den neuen Bundesländern.
Wie kann da Deutschland zusammen wachsen, wenn immer wieder diese Erfahrungen gemacht
werden.
Rezepte wurden doch zu Genüge gesendet. Mir ging es um die Gestaltung eines Sommerabends verbunden mit passendem Essen.
Soll ich das Verhalten der Redaktion zur Diskussion stellen um mich zu überzeugen, dass ich hie doch nicht rein passe.....
Der gleiche Text ging an meine Betreuerin.
@Caulfield: Aber es ist leichter, ein etwas fetteres schmackhaftes Gericht zuzubereiten als eines ohne Fett, denn fett ist der Geschmackträger. Wenn es mal nicht anders geht, muss man eben weniger essen.
Rezepte - ich gehe durch den Laden oder über den Markt und dann kommt es mir auf die Zunge, wie es eventuell schmecken könnte. Aus Kochbüchern hole ich mir Techniken, Anregungen und Wissen über den Umgang mit Zutaten, die ich nicht kenne.
Johann Lafer finde ich immer gut.
Geschmack braucht vielleicht kein Koffein, aber Kalorien. Was natürlich nicht heißt, dass jedes Gericht mit viel Kalorien auch schmeckt. Dazu ein passender Rotwein. Aber wenn der Sommer verregnet ist, nützt die beste Hanglage nichts.
Johann Lafer hat mit Detailwissen über Ostdeutschland gepunktet? Wer hätte das gedacht.
@officia. oh, vielen dank, liebe officia.
Kochen im Fernsehen ist zum Einen inzwischen komplett überbelegt und leert sich wenn nicht aller aber doch vieler inhalte. aber das thema des kochens, sinnlich wie vergnügt und mit viel wissenswertem, dass kann mir nie zuviel werden. s haben wir hier es auch angedacht in der redaktion.
Freut mich, dass es dir gefällt!
Den Lafer find ich auch ganz prima, obwohl mein Fernsehkonsum mittlerweile 0 % beträgt.
Und André mal zu hören war auch sehr interessant. Tolle Sendung heute, Johannes ;c)
habe ein Interview mit ihm auch jüngst gelesen. Der ist früh hohe Risiken gegangen, als Koch, finanziell, bevor er DER Fernsehkoch wurde.
Ich persönlich finde ihn auch sympathisch. Seine Ansichten sind immer bodenständig.
Der Lafer eben war aber nett fand ich. Ein Sympathischer, der sich auch noch so gut im Osten Deutschlands auskennt.
So, los geht s auf Sendung. Gleich gibt es die Sommerküche von Johann Lafer!
Ich habe einige Sorten Zweigelt von Saale-Unstrut "aus dem örtlichen Weinladen" probiert. Auch die schmecken sehr unterschiedlich. Wie ich den Laden hier kenne, darf ich aber nicht schreiben, welche Sorten mehr oder weniger geschmeckt haben. Es lohnt sich aber trotzdem, sich durchzukosten
Als Saale-Unstrut hatte er mir nicht geschmeckt. Der Originale dafür umso mehr. :-)
@ bg jena
Blauer Zweigelt: Er ist zugewandert hinein in den örtlichen Weinladen;_)
Musik zum Essen - ja, nicht nur im Sommer.
Blauer Zweigelt - mein Lieblingsrotwein, er schmeckt aber nicht immer gleich. Hängt sehr von der Lage und vor allem von den Böden ab. Soviel ich weiß, kommt der aber aus dem Burgenland, hier ist er also "zugewandert".
In der Küche bin ich am liebsten allein - viele Köche verderben den Brei. Aber zum Urlaub wird Kochen nicht. Im Sommer gibt es vor allem leichte Gerichte, die kurz zubereitet werden.
@magentis 1984
Blauer Zweigelt. Da bin ich ein großer Fan. Und ja, staubtrocken oft, und trotzdem kann man ihn zu fleischlichen Tischgenüssen auch ganz gut trinken, finde ich. Im Zusammenhang mit blauer Zweigelt lernte ich auch "autochthone" Rebsorte. Beim erstenmal, als ich es hörte, habe ich genickt und so getan also ob, dannzu Hause mal schnell gegoogelt: Heißt die Rebsorte kommt aus der Gegend, nicht "zugewandert". Macht sich jetzt immer gut, wenn man im Gespräch mit dem Sommelier locker fallen lässt: "Das ist ja auch eine autochthone Rebsorte. Da weiß man, was man hat.." ;-)
@Yerma
Klingt auf jeden Fal gut.
Wann wird Kochen zum Urlaub? Für mich nie. Ich muss jeden Tag kochen, tagaus, tagein, jahraus, jahrein. Da wird alles zur ungeliebten Routine.
Nur im Sommer, wenn die Zeit des Erntens beginnt, dann macht mir das Kochen etwas Freude, denn wenn man Obst, Gemüse und Kräuter frisch aus dem Garten zubereiten kann, das ist doch erfreulich.
@Hans: Das Marmeladenrezept werde ich ausprobieren, wenn ich mich wieder dazu in der Lage fühle, Marmelade zuzubereiten. (Habe in den letzten Tagen 65 Gläser Marmelade produziert - wie am Fließband!)
Also ich werde auf jeden Fall von meinen Lieben für einen Küchtyrannen gehalten, weil ich am liebsten alles alleine mache und es kaum ertrage, wenn mir jemand "helfen" will. Obs heiß oder kalt ist, ist meinen Gelüsten egal. Meine aktuelle Lieblings-Koch-Ess-Cd ist die "Neue" von Doris Day und Melody Gardot. Für manche Sachen braucht man das Kochbuch und am besten wird's ja bekanntlich oft, wenn man aufgrund von Mangelerscheinungen aus Resten neue Dinge kreiert.
Ach so und ein ganz einfaches griechisch inspiriertes Sommergericht ist: Wassermelone mit Feta und Minze. Klingt komisch, fetzt aber !
@Herbstzeizlose: Liebe Stefanie, die tägliche Kocharbeit liegt wohl nachwievor in den Händen der Frauen, die die Familie bekochen. Und da bleibt die Lust zu zu Extratouren leicht auf der Strecke. Gelegenheitsköche fabrizieren dann schon mal was Besonderes. Aber wer räumt dann die Küche auf? Ob es den Figaro-Moderatorinnen auch so geht und sie Johannes mal vorgeschickt haben?
@Johannes..: Viel Spass mit der mF-Sendung heute. Vielleicht finden meine gastrosophischen Exkurse (sollte ich fortsetzen) wieder Interesse. Kunst, Musik, Literatur sind oft sehr eng mit Kochkunst verbunden. Einem Kultursender wie dem mdr -Figaro stände es gut an, dem mehr Rechnung zu tragen, finde ich.
Und frisch vom Frühstückstisch 2 neue Kreationen von mir:
Kumquat-Orangenmarmelade:
200g Kumquats, 6 Orangen, 250g Gelierzucker 2:1
Kumquats halbieren, entkernen; Orangen abschälen, entkernen; Früchte im Mixer zerkleinern, mit Orangensaft auf 500 ml auffüllen, Gelierzucketr dazu, aufkochen, abfüllen, fertig
Maronen-Karamellcreme
1 Dose gezuckerte Kondensmilch 2 Stunden im Wasserbad köcheln, abkühlen;; 200g gekochte Maronen putzen; Maronen mit karamellisierter Kondensmilch, 1 Päckchen Vanillezucker und 125g flüssiger Butter pürrieren, abfüllen, fertig
@Tobias: Mehlwurmkroketten? Nun ja. Wenn du sowas mal ausprobieren möchtest, hier mein Angbeot: 1. Bio-Heuschrecken, grillfertig am Spieß, 5- oder 10-Stück (gefroren oder frisch)
2. Bio-Mehlwürmer im Wok geröstet, gesalzen und gewürzt (kalt als Snack)
alles aus artgerechter Haltung ohne Zusatzstoffe
Probelieferung frei Haus; ! Tag vorbestellenBedingung: fotografische Dokumentation von Zubereitung und Verzehr für die Community
Ich glaube, ich sollte mich als Single auch mal mit dem Suppenthema beschäftigen. Also den Selbstgemachten natürlich.
@herbstzeizlose: GENAU!!! Ich bin auch schon ganz verwundert, dass sich sooo wenige Frauen bei diesem Thema zu Wort melden.! :-)
Interessant, die Kochdiskussion liegt hier in den Händen der Männer und wer koch täglich im trauten Heim das Essen für die ganze Familie. natürlich ist das ein KOCHEN ohne Urlaubsgefühle.
Bin auf die Sendung am morgigen Samstag gespannt denn auch ich werde da das Wort ergreifen..
Eine kleine Zwischenfrage, Johannes:
"Aber ich habe dabei echt dazu gelernt von den beiden Experten und kann inzwischen einen mittelguten Weißwein leicht von einem nicht so guten Rotwein unterscheiden. "
Wie finden sie den Rotwein "Blauer Zweigelt". Ich hatte mich bis zu Diesem kaum für Wein interessiert, aber da war ich hin und weg. Nicht Wein zum Essen, aber sonst schon. Staubtrocken mag ich besonders.
Hallo Kochcommunity,
ich darf morgen die Sommerküche bei MDR Figaro moderieren.
Wie komme ich denn dazu?
Naja, einfach, weil Kochen eine Leidenschaft von mir ist. Gut, ehrlich gesagt, kocht meistens Susanne zu Hause. Ich bin dafür bei der Auswahl der Restaurants vorne dran. Restaurantkritiken ist einer der Jobs, um den mich Freunde immer mal beneidet haben. So spektakulär ist das aber gar nicht. Und für den Job habe ich auch schon Rückenmark vom Thunfisch gegessen (aus nachhaltigem Fischfang, trotzdem glibberig und eher "bäh") und gegrillte Heuschrecken habe ich auch schon gestestet (kross, salzig, voller Proteine sicher, aber geschmacklich sehr ausbaufähig). Das alles landete also schon im Magen eines Mannes, der immerhin neun Jahre lang Vegetarier war und auch heute von sich behauptet, sehr fleischarm zu essen. Ach genau, Jonathan Safran Foer, habe ich jüngst interviewt zum Thema seines Bestseller-Buches "Tiere essen". Sehr zu empfehlen. Nicht Tiere essen, dass muss jeder selbst für sich entscheiden. Sondern das Buch von Foer.
Ich habe übrigens vor einiger Zeit eine ganze Praktikantenwoche in einer Profiküche verbracht (Weinbar Rutz von Sternekoch Marco Müller), dort ausgeholfen und dann als Abschlussarbeit ein Menue gekocht. Mein Respekt vor diesem Handwerk des Kochens ist seitdem noch weiter gewachsen. Wer unter Stressbedingungen von früh bis spät so ackert, der muss diesen Beruf lieben.
Mit dem Essen kommt das Trinken. Und so treffe ich mich einmal monatlich mit einem befreundeten Sommelier und einem Gastrokritiker, um Weine zu testen. Susanne geht an solchen Abenden lieber ins Kino. Weil sie weiss, wie das Testen ausgeht. Aber ich habe dabei echt dazu gelernt von den beiden Experten und kann inzwischen einen mittelguten Weißwein leicht von einem nicht so guten Rotwein unterscheiden.
Zum Beispiel an der Farbe.
Susanne wehrt mein zart keimendes Weinfachwissen meist nur mit den Worten ab: "Ich weiß, ich weiß. Südhang, Spätlese, brutal ehrlich in der Kopfnote."
Soviel von mir. Jetzt eine einfach Frage von mir an Euch: Sind diese Kochshows im Fernsehen alle quatsch und Zeitverschwendung. Oder bringen die Euch auch was?
@Tobias
"Was denkt ihr, dürfen wir überhaupt noch bedenkenlos das kochen und verspeisen, was uns schmeckt- vor allem eben Fleisch in diesen durchschnittlichen Mengen? "
Ich glaube, es findet teilweise ein Umdenken statt.
@magentis 1984: vieles von Deiner Auswahl habe ich auch gerade erst letzte Woche in Heringsdorf auf Usedom verspeist und genossen! :-)
@alle:
hier mal noch ein vielleicht kritischer, strittiger Aspekt zum Thema:
"Mehlwurm-Kroketten statt Rumpsteak" ?
Habe dazu gestern eine tolle Sendung auf 3Sat gesehen:
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellsch...
Was denkt ihr, dürfen wir überhaupt noch bedenkenlos das kochen und verspeisen, was uns schmeckt- vor allem eben Fleisch in diesen durchschnittlichen Mengen?
Ich schätze mal, einige unserer Community "futtern" garkein Fleisch....`?
Auch gerne Garnelen, Flusskrebse und das Alles.
Dorade kenne ich von einem Restaurantbesuch am Werbellinsee, 2002. Aber die stammt wohl aus dem Mittelmeer.
-Einmarinierter Hering mit Kartoffeln
-Bismarckbrötchen
-Matjesbrötchen
-Thunfischbrötchen
-Scholle mit Kartoffelsalat
-Rotbarschfilet mit Senfsauce und Kartoffeln (typisch ostdeutsche Kantine?)
-Seelachs mit Reis
Alles lecker. :-))) Mach ich aber nicht selbst. ;-)
Dorade gegrillt - wie Urlaub an derAdria. Inzwischen gibt es bei uns häufiger Doraden zu kaufen (gekühlt oder gefroren). Pro Person 1 Dorade, SSS (Säubern, säuern mit Zitrone, salzen). In den Bauch Kräuter wie Rosmarinblätter und ein paar weitere Gewürze. Fisch auf den Grill, mit Öl bepinseln, mit Gefühl garen, öfter umdrehen. Ganzen Fisch servieren, hat große leicht zu entfernende Gräten. Wein zum Essen? Aber klar. Je nachdem in welches Land man seine kulinarische Sommerreise lenkt. Leicht und nicht zu dominant sollte der Wein zum Essen sein. Gehaltvollen, ausdrucksstarken Wein würde ich hinterher genießen.
Achso, dann ists klar. :-)
Zum eigentlichen Thema:
Für Fischgerichte bin ich immer zu haben. Aber bitte ohne Panade! Mediterranes und Leichteres mag ich sowieso. Auch wenn mein eigentliches Lieblingsgericht Gulasch & Makkaroni ist, bin ich generell kein Fan von Schwerem. Es gibt doch nichts Unangenehmeres, als Steine im Bauch zu haben. Schitzel und Pommes, nööö, muss ich nicht haben.
Wein zum Essen geht für mich garnicht.
Zucker? Möglichst nicht. Aber manchmal hilft er die Aromen freizusetzen (z.B. bei Aprikosen, Erdbeeren usw.), natürlich wohl dosiert
Zucker??? Macht man Zucker in Obstsalat?
@magentis1984: Obstsalat: Rosinen vorher in Rum oder Mandellikör quellen lassen; versuch´s mal mit getrockneten Kirschen anstatt Rosinen; und statt Zucker Kokossirup. Je nach verwendeten Früchten veredeln pasende Destillate den Obstsalat (ein paar Tropfen genügen da schon; natürlich erst ab 18).
Auch wenn ich bisher nur ein einziges Mal einen Obstsalat gemacht habe, so ist das doch eine schöne, leckere Sache.
Ich hab Damals Litschis, Äpfel, Rosinen (Obstsalat ohne Rosinen ist doch kein Obstsalat! ;-)) und glaube noch Kiwis reingetan.
Auf Geburtstagsfeiern sind Obstsalate bei Uns immernoch der Normalzustand.
Ein markantes skandinavisches Einrichtungshaus verschickte dieser Tage ein Werbefaltblatt, und auf einer Seite ist eine Küche abgebildet: Eine Art Holzhütte - logo, ist ja skandinavisch - von welcher zwei gegenüberliegende Wände weggeklappt sind. Offene Sommerküche quasi. Und sobald es zieht, kann man die Wände auch wieder schließen. Das ist ein Traum! Sowas wünsche ich mir seit meinem ersten Mexico-Aufenthalt. Nur dass die luftigen Räume dort mehr was mit der Armut der Bevölkerung zu tun haben und weniger mit LebensART. Egal. Wenn ich irgendwann die Möglichkeit bekomme, baue ich mir eine Sommerküche mit viel Offenheit ...
Ich koche sehr gern. Im Sommer wie Winter gibt es Nudeln mit Tomatensoße! :-) Wie fast jeder- glaube auch ich- dass meine Tomatensoße die wahrhaft BESTE ist. Schließlich liebt sie jeder, dem ich sie vorsetze mit Verlangen von Nachschlag usw..
Die Küche teilen, fällt mir übrigens schwer. Das ist dann kein Erlebnis...Entspannung kommt dann meist nicht auf und es bewehrt sich das alte Sprichwort nur zu oft: "Zu viele Köche versalzen den Brei"...und versauen die Stimmung!! Auch wenn es mal ein schwierigeres Gericht ist ( z.b. Nudeln mit anderer Soße...lach*) zaubere ich da gern allein so vor mich hin und freue mich, wenn ich anderen ein gutes Gericht auftische.
Ansonsten lasse ich auch gern für mich kochen- nicht nur im Urlaub! Denn das ist doch der wahre Urlaubgenuss, wenn man es schafft, zu Entspannen und sich einfach mal relaxt verwöhnen lässt.
Ich wünsche Guten Appetit und am besten "mit allen Sinnen genießen" ( frei nach Johann Lafer, der z.b. in der Sendung am Samstag im Interview zu hören sein wird)
Obstsalate, finde ich, holen immer den Sommer, die Sonne, ferne Länder auf den Tisch. Beim Mischen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt; Ananas, Mango, Apfel, Pflaumen, Papaya usw., alles grob gewürfelt, dazu etwas Ahornsirup, gern auch ein Tröpfchen Rum, Kirschwasser, Pina Colada oder so, kühl stellen und dann mit oder auch ohne Vanilleeis oder ein Sorbet von Zitronen, Mango oder so. Da wird gelöffelt bis zum letzten Tropfen.
Grillen ist nicht so mein Thema aber das Speisen im Freien sehr
Verschiedene Salate mit oder ohne Beilage. Ich denke hier an Garnelen, Flusskrebse Shrimps oder andere Sachen wie Käse bzw. Hühner oder Puternstreifen.
Der Schwerpunkt sollte aber auf dem Salat liegen. Gehe gerne mit Freundinnen in die Wildnis z. B. an einen naheliegenden Baggersee und esse dort die letzte Mahlzeit des Tages.
Meinst kommen bei einem solchen Treffen sehr gute Gespräche auf, weil man zum Beispiel durch einen Vogelgesang animiert wurde.
Auf in die Natur solange es die Jahreszeit erlaubt.
...wenn ich keine Lust auf Rotkohl habe und ungern warm esse...dann bin ich im Sommer angekommen. Man kann dann draußen auf der Terasse oder im Garten essen und dabei mit Familie und Freunden die Tage etwas später ausklingen lassen - das fühlt sich extrem wie Urlaub an. Für das Abendbrot unter freiem Himmel überlege ich mir dann verschiedenste Salatvariationen, z.B. Feldsalat mit gebratenen Flußkrebsen oder auch mit feinen Rindfleischstreifen und Parmesan. Dazu trinken die Erwachsenen gut gekühlten Weiswein - die Kinder bekommen zum Nachtisch Eis - schade, dass die Tage langsam schon wieder kürzer werden.
Wenn das Geld für Urlaub (im Sinne von Wegfahren) nicht reicht oder dem andere Widernisse im Weg liegen. Dann kann man, so das Geld reicht und genügend Zeit und Ruhe vorhanden ist, nach Gaumenslust kochen. Gäste dazuladen, ein paar Fläschchen bereitstellen, einen Pianisten aus der Nachbarschaft mit vorgehaltenem Revolver am eigenen verstimmten Uraltklavier zum Aufspielen zwingen ... Also ich sag mal: Wenn einer keine Reise tut, da kann er auch was erleben.
Kochen ist für mich fast immer so etwas wie Urlaub. Ich bedaure jene , die immer kochen müssen, um andere zu sättigen. Kochen ermöglicht geschmackliche Weltreisen, Sammeln und Vertiefen von Erfahrungen und Eindrücken, Wiederbelebung von sinnlichen Eindrücken. Wir leben in einer Zeit des Überflüsses (was nicht für die ganze Welt gilt). Eine FEINE KÜCHE ist nicht das Privilig einiger weniger Reichen. Fast alles kann man kaufen, beschaffen -sei es noch so ausggefallen. Mir reichen oft schon raffinierte Gewürze aus fernen Ländern, um eine urlbaubshafte Atmospäre zu erzeugen: Ob Sesamöl im WOK dich nach Fernost versetzt, Zaátar-Gewürz an einen Besuch in Palästina erinnert, das argentinische Steak auf dem Grill Bilder vom Assado in Paraguay wiedererweckt, der Duft frischgeräucherter Saiblinge jene Bornholm-Ferien in Erinnerung ruft, wo man geduldig vor der kleinen Ostseeheringsräucherei auf die goldgelben Genußhäppchen wartete. Und so gibt es zahllose Beispiele dafür wie man beim Kochen sich auf Weltreise begeben oder an solche Reisen erinnern kann. Essen beeinflußt die Seelenlage erheblich. Mit Geschäftsessen, Staatsbanquetten und solchen Ereignissen, und seien es nur die Nachbarn, wird Politik gemacht. Meine Einladungen zum Essen haben für mich beim Dating eine Briefmarkensammlung stets überflüssig gemacht. Liebe geht tatsächlich auch durch den Magen. Mit der Feststellung: Der Mensch ist, was er isst, liegt man oft genug durcháus nicht verkehrt. Nun ja, über Gastrosophie habe ich mich ja schon in dre community-Gruppe der Gastrosophen ausgelassen.